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Im Projekt führen wir dich zu den benötigten Materialien
Mit einem Terrassenboden wird's draußen erst richtig schön!
Auf dieser Seite stellen wir dir die verschiedenen Materialien vor und zeigen dir, welches Zubehör und Werkzeug du brauchst, damit dein Projekt gelingt.

Wähle zunächst aus:
  • Terrassendielen oder -fliesen
  • Kunstrasen zum Ausrollen
Kunstrasen verlegen
Schritt für Schritt selbst verlegen.
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Wissenswertes zu den Materialien
Wissenswertes rund um Terrassenböden aus Holz
Terrassenböden aus Holz gibt es als Dielen oder als Klickfliesen, mit der für Holz typischen Färbung und individuellen Maserung.
Achte beim Kauf darauf, dass du eine splitterfreie Holzart wählst und dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, was du z.B. am FSC-Siegel erkennen kannst.

Langlebigkeit: ★★★ bei richtiger Pflege sehr langlebig
Witterungsbeständigkeit: ★ nur mit Pflege
Pflegebedarf: ★ pflegeintensiver als Kunststoff
Optik: ★★★ strahlt eine natürliche Wärme aus
Rutschfestigkeit: ★ wird bei starkem Regen rutschig
Hitzeempfindlichkeit: ★★★ heizt sich nicht sehr stark auf
Wissenswertes rund um Terrassenböden aus WPC
WPC ist die Abkürzung für Wood Plastic Composite, ein Holz-Kunststoff-Gemisch, das die Vorteile beider Welten vereint. Es ist in vielen Farben erhältlich und splittert nicht, kann also ohne Bedenken barfuß betreten werden.

Langlebigkeit: ★★ langlebig, vergraut ohne Pflege aber
Witterungsbeständigkeit: ★★ dank des Kunststoffanteils
Pflegebedarf: ★★ leichter zu reinigen als reines Holz
Optik: ★★ schöne Holzoptik, allerdings ohne individuelle Maserung
Rutschfestigkeit: ★★ rutschfester als reines Holz
Hitzeempfindlichkeit: ★★ dunkles WPC heizt sich deutlich stärker auf als Holz
Wissenswertes rund um Terrassenböden aus Kunststoff/Polyethylen
Terrassenböden aus Kunststoff gibt es als praktische Bodenplatten, die sich dank ihres Klicksystems wunderbar schnell und einfach verlegen lassen. Sie sind in allen Farben und in vielen Designs erhältlich, so zum Beispiel auch in Steinoptik – eine gute Alternative zu echtem Stein.

Langlebigkeit: ★★
Witterungsbeständigkeit: ★★★ wetter- und UV-beständig
Pflegebedarf: ★★★ sehr leicht zu reinigen
Optik: ★★ vielseitige Muster und Varianten
Rutschfestigkeit: ★★ je nach Oberflächengestaltung
Hitzeempfindlichkeit: ★★ wird nicht so heiß wie Stein, aber wärmer als Holz
Wissenswertes rund um Terrassenböden aus Naturstein
Steinböden sind der Klassiker unter den Terrassenbelägen. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Designs, und bei entsprechender Pflege sehen sie auch nach Jahrzehnten noch aus wie neu.
Einziger Nachteil: Steine sind sehr schwer, was beim Verlegen des Terrassenbodens einen erhöhten Aufwand bedeutet.

Langlebigkeit: ★★★ robust und langlebig
Witterungsbeständig: ★★★ wetter- und UV-beständig
Pflegebedarf: ★★★ sehr leicht zu reinigen
Optik: ★★★ fügen sich sehr harmonisch in die Umgebung ein
Rutschfestigkeit: ★ glatter Stein kann nass sehr rutschig werden
Hitzeempfindlichkeit: ★★ dunkle Steinplatten erhitzen sich im Sommer stark
Wissenswertes rund um Kunstrasen als Terrassenboden
Kunstrasen erlebt seit Jahren ein Comeback auf Balkon und Terrasse.
Neben seinem herrlichen Barfuß-Feeling überzeugt er mit einem einfachen Handling, denn er lässt sich leicht zuschneiden und problemlos auch auf runden oder geschwungenen Flächen verlegen. Weiterer Vorteil: Kunstrasen kann auf andere Bodenbeläge gelegt oder mit ihnen kombiniert werden.
Achte beim Kauf auf integrierte Drainagenoppen, die verhindern, dass sich Staunässe bildet.

Langlebigkeit: ★ stark abhängig von Witterung und Pflege
Witterungsbeständigkeit: ★ sollte vor zu viel Feuchtigkeit geschützt werden
Pflegebedarf: ★ nicht ganz leicht zu säubern
Optik: ★★★ schöne Rasenoptik, aber auch andere Farbvarianten möglich
Rutschfestigkeit: ★★ ★ sehr rutschfest
Hitzeempfindlichkeit: ★★★ heizt sich kaum auf
Welche Pflege braucht mein Terrassenboden?
Wie und wie sehr du deinen Terrassenboden pflegen solltest, hängt in erster Linie vom verwendeten Material ab, denn nicht alle brauchen einen Schutz vor Witterung, Frost oder UV-Strahlung.
Eines jedoch haben sie gemeinsam: Eine gute Pflege belohnen alle Terrassenböden mit langer Haltbarkeit und einer strahlenden Optik.
  • Terrassenböden aus Holz werden mit einem Besen von grobem Schmutz befreit, bei stärkeren Verschmutzungen helfen Bürste oder Schwamm.
    Darüber hinaus muss das Holz mindestens einmal im Jahr mit einem speziellen Holzöl gestrichen werden, um Witterungsschäden vorzubeugen.
  • WPC-Terrassenböden werden regelmäßig abgefegt oder mit einer Bürste von grobem Schmutz befreit, damit sich dieser nicht festsetzen kann. Helfen diese Maßnahmen bei hartnäckigen Verschmutzungen nicht mehr, kann sehr vorsichtig mit einem Hochdruckreiniger gearbeitet werden.
    Der dem Material eigene gute Schutz gegen einziehende Feuchtigkeit kann mit speziellem WPC-Öl noch optimiert werden.
  • Stein- und Betonterrassen sollten regelmäßig von Unkraut befreit und jährlich mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden.
    Bei stärkeren Verschmutzungen kann hier bedenkenlos der Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen.
Terrassenböden verlegen Anleitung
Terrassenfliesen mit Klicksystem verlegen – so geht's!
Das Tolle an Terrassenböden mit Klicksystem: Sie erleichtern das Verlegen ungemein.
Bevor du damit loslegst, lies dir aber trotzdem die Anleitung durch, die deinem Terrassenboden beiliegt, und halte dich an die Herstellerempfehlungen.

  • Reinige den vorhanden Boden gründlich mit einem Besen, bei starker Verschmutzung mit einem Hochdruckreiniger.
  • Lege ein Unkrautvlies aus und lass dieses an den Rändern ca. 10 cm überstehen; die Bahnen selbst sollen sich auch 10 cm breit überlappen.
  • Sortiere die Fliesen nach Rand- und Innenfliesen, sofern vorhanden. Randfliesen haben an einer Seite keine Klickvorrichtung. Gibt es keine extra Randfliesen, kannst du bei diesen das Klicksystem mit einer Kneifzange abknipsen.
  • Beginne vorn auf der Terrasse oder dem Balkon. Lege zunächst einige Bahnen aus und klicke die Fliesen dann einfach ineinander.
    Übrigens: Wenn du immer mal wieder die Laufrichtung wechselst, kannst du ein lebhaftes Verlegebild erreichen.
  • Am äußeren und hinteren Rand deiner Terrasse/deines Balkon musst du eventuell mit der Stich- oder Kreissäge einige Fliesen kürzen. (Verlegemuster dabei nicht vergessen!)
  • Aussparungen in den Fliesen für Sonnenschirmständer, Bodenlampen etc. gelingen mit einem Bohrer mit Aufsatz am besten.
  • Schneide das überstehende Unkrautvlies mit einem Cutter oder einem Teppichmesser bündig entlang der Fliesen ab.
  • An Treppen oder Kanten schaffst du mit WPC-Winkelleisten einen optisch sauberen Abschluss.
Kunstrasen verlegen – so geht's!
Kunstrasen zu verlegen ist ganz einfach, wenn man weiß, wie’s geht. Mit unseren Tipps gelingt es garantiert – und macht sogar richtig Spaß!

  • Reinige zunächst den vorhandenen Boden gründlich. Besenrein reicht aus, bei hartnäckigen Verschmutzungen muss aber vielleicht ein Hochdruckreiniger ran.
  • Wenn du keinen festen Untergrund hast, lege ein Sandbett an und verdichte es.
  • Verlege ein Gartenvlies, damit dein künstlicher Rasen nicht später von echtem Unkraut befallen wird. Lass das Vlies an den Rändern 10 cm überstehen und die einzelnen Bahnen 10 cm überlappen.
  • Rolle den Rasen gleichmäßig aus und streiche ihn glatt. Er sollte am Rand ebenfalls 10 cm überstehen.
    Achte für eine ruhige Optik darauf, dass du alle Bahnen in dieselbe Richtung verlegst und dass die „Grashalme“ gegen die Hauptblickrichtung zeigen, zum Beispiel Richtung Terrasse.
  • Solltest du den Kunstrasen mit einer Naht, also in mehreren Bahnen verlegen, hilft dieser Trick: Schlage beide Rasenbahnen um und schneide beidseitig einen 3 cm breiten Streifen ab. Lege nun das Kunstrasen-Tape unter die Nahtstelle, schlage den Kunstrasen wieder um, und drücke beide Teile fest an.
  • Schneide überstehende Seitenränder mit einem scharfen Teppichmesser ab.
    Solltest du den Kunstrasen auf Beton verlegen, klebe die Ränder mit einem speziellen Tape fest, damit sich keine „Eselsohren“ bilden. Eine weitere Möglichkeit ist, den Rasen mit Kunstrasenankern im Boden zu befestigen, damit er nicht verrutschen oder vom Wind hochgeweht werden kann.
  • Verteile nun mindestens 5 kg Quarzsand auf jeden Quadratmeter Kunstrasen, damit er sich gut legt und keine Wellen entstehen. Darüber hinaus verbessert der Quarzsand die Wasseraufnahmefähigkeit des Kunstrasens, der so einen natürlichen Frischeeffekt erhält: Wasser verdunstet – und er wirkt fast wie ein echter Rasen!
  • Bürste nun den Rasen noch einmal gegen den Strich, damit sich für eine schöne Optik alle Halme gleichmäßig aufrichten und sich der Quarzsand setzen kann.
Terrassendielen verlegen – so geht's!
Terrassendielen schaffen draußen eine besonders gemütliche, heimelige Atmosphäre. Bevor du dich ans Verlegen machst, lies dir die Aufbauanleitung, die deinen Dielen beiliegt, gut durch und prüfe, ob eine Unterkonstruktion im Lieferumfang enthalten ist. Diese brauchst du nämlich zum Verschrauben der Dielen. Was du noch brauchst: zwei, besser vier weitere helfende Hände.

Grundsätzlich unterscheidet man vier Verlegarten für Dielenböden:

  • Verschrauben: die gängigste Befestigung für Terrassendielen. Bei harten Hölzern ist ein Vorbohren sinnvoll und die Verwendung von Senkkopfschrauben aus Edelstahl oder spezifischen Terrassenschrauben.
  • Verlegeclips: Die verdeckten Clips eignen sich für seitlich genutete Terrassenhölzer. Mit ihnen entsteht ein gleichmäßiger Fugenabstand, sodass sich das Holz mit der Zeit ausdehnen kann.
  • Systembefestigung: eignet sich für WPC-Terrassenbelag, der auf die Unterkonstruktion aufgesteckt und so fixiert wird.
  • Endlosverlegung: für Terrassendielen mit Nut und Feder, die mit diesem Verbindungssystem auf endlos großen Terrassenflächen verlegt werden können.
WPC-Dielen verlegen Schritt für Schritt
1. Vorbereitungen

  • Lass deine Terrassendielen 72 Stunden vor dem Verlegen auf der Terrasse oder dem Balkon liegen, damit sie sich akklimatisieren können. Achte aber darauf, dass sie trocken lagern. Unter dem Gefrierpunkt sollten die Temperaturen übrigens beim Verlegen der Dielen nicht liegen.
  • Hast du keinen festen Untergrund oder Fundament, hebe deinen Naturboden zunächst 40 cm tief aus. Fülle die Aushebung mit einer 30 cm starken Schotterschicht und darauf mit einem 10 cm hohen Splittbett. Verlege nun einen Wurzelstopper und darauf Terrassenpads für den Höhenausgleich. Nun ist der Bereich vorbereitet für die Unterkonstruktion.
  • Entferne ggf. alte unebene Terrassendielen, Fliesen etc.. Wenn die alten Platten von der Höhe passen, können sie auch bleiben. Achte jedoch darauf, dass die Tür sich noch öffnen und schließen lässt.
  • Reinige den Untergrund mit einem Besen oder, wenn nötig, einem Hochdruckreiniger. Er sollte sauber, trocken, eben, fest und frei von Unkraut sein.
  • Achte darauf, dass die Terrasse leicht abschüssig ist, damit Regenwasser zur Gartenseite hin ablaufen kann. Überprüfe das Gefälle von 2 % mit einer Wasserwaage und setze ggf. zum Höhenausgleich Terrassenpads ein.
2. Bau der Unterkonstruktion für Terrassendielen

  • Als Auflage für die Unterkonstruktion dienen Betonplatten. Diese werden je nach Stärke der Unterkonstruktion und der Dielen von Plattenmitte zu Plattenmitte mit einem Abstand von 40 bis 50 cm verlegt.
  • Säge die Balken für die Unterkonstruktion in der gewünschten Länge zu und bohre mit einem Holzbohrer Löcher vor, um Risse am Holz zu vermeiden. Bohre außerdem mit einem Steinbohrer Dübellöcher in die Betonplatten.
  • Lege zur Probe die Balken aus und die Terrassendielen darauf. Prüfe, ob die Fläche bündig zur Terrassenkante abschließt und die Tür sich noch öffnen lässt. Entferne die Dielen wieder.
  • Halte bei der Unterkonstruktion an den Rändern bzw. den Wänden einen Abstand von 1 cm ein. Der Abstand zwischen den einzelnen Balken sollte gut 30 cm betragen.
  • Befestige anschließend die Balken für die Unterkonstruktion mit Schrauben auf den Betonplatten.
3. Dielen vorbereiten und verlegen

  • Entscheide dich zunächst für eine Verlegeart. Möglich ist zum Beispiel, die Dielen abwechselnd einen und zwei Meter versetzt zu verlegen. Dies ist natürlich auch von der Größe der Terrasse und der Länge der Dielen abhängig.
  • Wichtig: Verlege die Dielen unabhängig vom Musters jeweils quer zum Haus, damit Regenwasser gut abfließen kann.
  • Säge nun die Dielen mit einer Tischkreissäge zu und verschraube sie je nach Konstruktion und Produkt mithilfe von Verlegeclips mit den Balken der Unterkonstruktion.
4. Terrassenumrandung

  • ­Eine Terrassenumrandung ist kein Muss, kann aber deiner Terrasse einen optisch sauberen Abschluss verschaffen. Eine Umrandung kannst du mit den Terrassendielen selbst oder mit kontrastierenden Randsteinen legen.
Terrassenfliesen und -dielen verlegen
Finde den passenden Boden für deine Terrasse.
Dein Projekt: Terrassenboden verlegen
1. Hauptmaterial auswählen
In diesem Schritt wählst du dein Bodenmaterial.
2. Zusatzmaterial auswählen
Wähle Zusatzmaterial wie Anschlussleisten und Bodenleuchten.
3. Zubehör
Wähle Zubehör wie Handschuhe, Lasuren und mehr.
4. Werkzeug
Um dir die Arbeit zu erleichtern, suche hier hilfreiches Werkzeug aus.
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