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Im Projekt führen wir dich zu den benötigten Materialien
Um in deinem Garten oder auf deinem Balkon ein Sonnensegel zu spannen, brauchst du folgendes Material und Werkzeug:

  • Segeltuch
  • ggf. Befestigungsmaterial wie Seile und Haken
  • ggf. Masten mit Betonfundamenten
  • Werkzeug und Leiter
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Schritt für Schritt zum Sonnensegel
Vorbereitung
Auch wenn es seine Wirkung vor allem bei schönem Wetter und reichlich Sonnenschein entfalten soll, muss ein Sonnensegel darüber hinaus Wind und Wetter standhalten können.
Die sachgemäße Montage eines Sonnensegels ist also unerlässlich.

Folgende fünf Schritte zeigen dir, wie du dabei am besten vorgehst:

  • Fläche wählen
  • Befestigungspunkte festlegen
  • Befestigung an der Wand
  • Weitere Befestigungspunkte anbringen
  • Sonnensegel aufhängen
1. Fläche wählen
Der ideale Platz für dein Sonnensegel ist möglichst wind- und witterungsgeschützt: eine Hausecke, ein schönes Fleckchen zwischen Bäumen oder eine Nische zwischen Hecken vielleicht – oder eben auf dem Balkon.
Liegt der Platz, den du beschatten möchtest, jedoch nicht im Windschatten, muss auch die Befestigung mehr leisten können.
Überlege dir außerdem, wie groß die gewünschte Schattenfläche sein soll.
Denn je mehr Schattenfläche du haben möchtest, desto größer müssen Segel und Neigungswinkel sein – und desto größer sind auch die auf das Sonnensegel einwirkenden Kräfte des Windes.
2. Befestigungspunkte festlegen
Das A und O bei der Installation eines Sonnensegels ist die belastungsfähige Befestigung, denn die auf das Segel einwirkenden Kräfte können immens sein.
Als Befestigung bieten sich Bäume, Masten, Balkonbrüstungen, Treppengeländer oder Verankerungen im Erdboden an.
Allerdings müssen Bäume gesund und kräftig und Masten fest im Boden verankert sein, Balkonbrüstungen aus einem stabilen Material bestehen, und Wandbefestigungen für ein Sonnensegel können nur dann an einer Fassade angebracht werden, wenn deren Bausubstanz dies auch aushält.
3. Befestigung an der Wand
Achte bei der Befestigung eines Sonnensegels an der Wand außerdem darauf, dass Bausubstanz und Montageelement zueinander passen.
Bei Beton ist es ausreichend, die Ankerplatten für das Sonnensegel lediglich mit zwei bis vier Dübeln und Schrauben zu montieren.
Schwieriger wird es schon, wenn die Hauswand eine Wärmedämmung hat, denn dann sind Abstandhalter notwendig.
Besteht die Wand aus Ytong, Ziegeln oder vielleicht sogar aus Holz, ist das passende Schraubensystem Voraussetzung, damit sich die Befestigung des Sonnensegels so verankern lässt, dass sie bei einem Sturm nicht herausgerissen werden kann.
4. Weitere Befestigung anbringen
Für die restlichen Befestigungspunkte des Sonnensegels sind einbetonierte Stahlmasten am besten geeignet. Bei einer sehr großen Segelfläche kannst du diese Masten außerdem durch Drahtseile absichern. Noch stabiler wird’s, wenn du die Masten innen mit einem Stahlrohr aussteifst oder ggf. mit Beton ausgießt.
Welche dieser Extramaßnahmen zur Befestigung notwendig sind, hängt davon ab, wie stark der Wind auf dein Sonnensegel einwirken kann.

Übrigens: Dein Sonnensegel setzt du besonders schön in Szene, wenn du die Befestigungen auf unterschiedlichen Höhen anbringst.
5. Sonnensegel aufhängen
Lege das Sonnensegel zunächst auf dem Boden zwischen den vorbereiteten Montagepunkten aus.
Beginne an einem beliebigen Befestigungspunkt und befestige die Gurtbandschlaufen locker an der Halterung. Verfahre so der Reihe nach an allen weiteren Befestigungspunkten.
Ziehe nun den Spanngurt langsam an, bis die gesamte Segelfläche faltenfrei und straff hängt.
Möchtest du das Sonnensegel längere Zeit aufgespannt lassen, achte auf eine Neigung von mindestens 15 Prozent, damit Regenwasser gut abfließen kann und sich nicht in der Mitte des Segels sammelt.
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