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Im Projekt führen wir dich zu den benötigten Materialien
Im Folgenden stellen wir dir die verschiedenen Materialien vor und zeigen dir, welches Zubehör und Werkzeug du brauchst, damit dein Projekt gelingt.

Für die Gestaltung deiner Terrasse/deines Balkons mit Möbeln brauchst du:
  • Gartenmöbel deiner Wahl
    und optional
  • Stühle und Hocker als Erweiterung
  • Auflagen, Schutzhüllen und passende Auflagenboxen
  • Dekoration wie Zierkissen, Tischläufer, Outdoorteppiche
    sowie
  • Zubehör wie Pflegeöle und Lasuren
  • Werkzeug
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Garten- und Balkonmöbel finden und aufbauen.
Garten- und Balkonmöbel: Welches Material ist am besten?
Material Holz
Die meisten Gartenmöbel werden heute aus widerstandsfähigen Hölzern wie Teak, Robinie, Eukalyptus oder Zeder gefertigt. Diese Hölzer enthalten ätherische Öle, die einen natürlich Schutz bieten.

Die wesentlichen Eigenschaften von Gartenmöbeln aus Hartholz:
  • Langlebigkeit: Harthölzer sind sehr langlebig, da sie von Natur aus gegen Witterungseinflüsse geschützt sind, stärkere Belastbarkeit als aus Metall oder Kunststoff
  • Gewicht: Je nach Art des Holzes sind die Gartenmöbel mittelschwer bis schwer.
  • Pflegeaufwand: Regelmäßiges Ölen bewahrt Hartholz vor dem Vergrauen.
  • Wetterbeständigkeit: Witterungsbeständig, bei regelmäßiger Sonneneinstrahlung kann sich das Holz jedoch farblich verändern.
Pflege von Hartholz-Gartenmöbeln:
  • Zum Reinigen werden Holz-Gartenmöbel mit einem weichen Schwamm und einer Lauge aus Naturseife (enthält pflanzliche Öle) gereinigt.
  • Zu Beginn und zum Ende der Gartensaison können die Gartenmöbel gegen das Vergrauen mit einem speziellen Pflegeöl imprägniert werden.
  • Gewöhnliches Speiseöl eignet sich nicht zur Pflege von Holzmöbeln, da es keinen UV-Schutz bietet, extrem lange zum Trocknen braucht und nicht vollständig aushärtet.
  • Über den Winter werden Holzmöbel am besten witterungsgeschützt oder unter einer Schutzhülle gelagert. Bei einer Lagerung in geschlossenen Räumen sollte regelmäßig gelüftet werden.
Material Polyrattan
Polyrattan ist ein künstlich hergestelltes Flechtmaterial aus Polyethylen, das der Optik von natürlichem Rattan sehr nahe kommt.

Die wesentlichen Eigenschaften von Gartenmöbeln aus Polyrattan:
  • Langlebigkeit: Polyrattan ist sehr robust und langlebig.
  • Gewicht: Polyrattan selbst ist ein wahres Federgewicht, je nach Untergestell sind die Möbel leicht bis mittelschwer.
  • Pflegeaufwand: Möbel aus Polyrattan werden einfach mit einem feuchten Tuch (ohne Spüli, da der Schaum hängenbleibt) abgewischt.
  • Wetterbeständigkeit: Regen und Hitze stellen für Polyrattan kein Problem dar, eine allzu starke UV-Einstrahlung kann jedoch je nach Qualität des Materials problematisch werden.
Pflege von Polyrattan-Gartenmöbeln:
  • Zum Reinigen reicht ein feuchtes Tuch, anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen.
  • Bei Flecken kann ein wenig Seife im Wasser helfen. Für hartnäckige Verschmutzungen gibt es spezielle Polyrattan-Pflegemittel.
  • Für den Schmutz zwischen den Rillen eignet sich eine weiche Bürste, damit die Oberfläche nicht zerkratzt.
  • Polyrattanmöbel nicht mit dem Gartenschlauch reinigen, da sich das Wasser in den Zwischenräumen sammeln könnte und sie evtl. feucht bleiben.
  • Schutzhüllen können gerade bei weniger hochwertigem Polyrattan die Lebensdauer erhöhen.
  • Zum Überwintern können die Möbel (evtl. mit Abdeckhaube) draußen stehen bleiben oder an einem trockenen, belüfteten Ort gelagert werden.
Material Naturrattan
Naturrattan wird aus der ostasiatischen Rotangpalme gewonnen. Deren schnellwachsende Lianen werden bis zu 200 Meter lang und für das Flechtwerk in Streifen geschnitten.

Die wesentlichen Eigenschaften von Gartenmöbeln aus Naturrattan:
  • Langlebigkeit: Naturrattan ist strapazierfähig und haltbar. Je dichter und engmaschiger das Flechtwerk, desto höher ist die Qualität und desto länger ist die Lebensdauer.
  • Gewicht: Das Rattan selbst wiegt kaum etwas, je nach Untergestell sind die Möbel leicht bis mittelschwer.
  • Pflegeaufwand: Die Möbel sollten lediglich hin und wieder mit einem Wasserzerstäuber leicht angefeuchtet werden.
  • Wetterbeständigkeit: Unbehandeltes Rattan ist nicht wetterfest, und auch vorbehandelt ergraut das Naturmaterial wenn es Regen abbekommt und wird spröde. Schutzhüllen oder ein Dach sind hier also Pflicht.
Pflege von Naturrattan-Gartenmöbeln:
  • Die Möbel sollten ab und zu mit einem Wasserzerstäuber, in dem etwas Lederpflegemittel aufgelöst wurde, leicht angefeuchtet werden, damit das Rattan elastisch bleibt. Scharfe Reiniger sind tabu!­
  • Gegen Pollenstaub und andere Verschmutzungen können Rattanmöbel mit der Möbelbürste des Staubsaugers abgesaugt oder mit einer weichen Bürste abgebürstet werden.­
  • Abduschen im Garten ist nur dann zu empfehlen, wenn die Möbel anschließend schnell und gründlich durchtrocknen können.­
  • Mit einer speziellen Möbelpflege auf Basis von Bienenwachs kann Rattan zum Glänzen gebracht werden.
Material Metall
Aluminium, Eisen, (Edel-) Stahl: Gartenmöbel aus Metall sind robust und vielseitig und lassen sich bestens mit anderen Materialien kombinieren.

Die wesentlichen Eigenschaften von Gartenmöbeln aus Metall:
  • Langlebigkeit: Die Härte und Robustheit von Metall macht die Möbel enorm widerstandsfähig und langlebig.
  • Gewicht: Je nach Metall sind die Gartenmöbel leicht (Alu) bis relativ schwer (Eisen).
  • Pflegeaufwand: Metallmöbel sind pflegeleicht und müssen nur ab und zu abgewischt werden.
  • Wetterbeständigkeit: Pulverbeschichtetes Metall ist extrem witterungsbeständig und wetterfest, weswegen die Möbel auch bei Regen draußen stehen können, Stahl is besonders gegen UV-Strahlen resistent
Pflege von Metall-Gartenmöbeln:
  • Zum Reinigen ist ein feuchtes Tuch ohne Reinigungsmittel ideal, evtl. mit einem trockenen Tuch nachpolieren.
  • Gartenmöbel aus pulverbeschichtetem Metall können im Winter draußen bleiben. Damit sich in den Tisch- und Stuhlbeinen kein Wasser sammelt, sollten sie allerdings nicht über Kopf gelagert werden.
  • Bei Gartenmöbeln aus Edelstahl können Wasserflecken oder Abdrücke entstehen, die sich mit einer Edelstahlpolitur ganz einfach entfernen lassen.­
  • Sollte doch mal eine Stelle rosten, lässt sich diese einfach mit Schmirgelpapier entfernen
Material Kunststoff
Gartenmöbel aus Kunststoff sind nicht starr, sondern geben dem Körper leicht nach – und überzeugen so neben anderen Vorteilen mit einem hohen Sitz- bzw. Liegekomfort.

Die wesentlichen Eigenschaften von Gartenmöbeln aus Kunststoff:
  • Langlebigkeit: Kunststoff ist zwar nicht so stabil wie andere Materialien, bei guter Behandlung aber sehr langlebig.
  • Gewicht: Der größte Vorteil von Gartenmöbeln aus Kunststoff ist, dass sie wunderbar leicht sind.
  • Pflegeaufwand: Kunststoff ist extrem pflegeleicht, einfach feucht abwischen, fertig.
  • Wetterbeständigkeit: Gartenmöbel aus Kunststoff sind sehr wetterfest, sollten aber vor zu starker UV Strahlung geschützt werden, damit die Farbe nicht verblasst.
Pflege von Kunststoff-Gartenmöbeln:
  • Zur Reinigung von Gartenmöbeln aus Kunststoff reicht ein feuchtes Tuch, eventuell mit etwas mildem Reinigungsmittel – auf keinen Fall Scheuermittel verwenden, das verkratzt die Oberflächen.
  • Für spezielle Kunststoffarten wie beispielsweise Polywood oder Textilene gibt es spezielle Kunststoffpflegemittel.­
  • Hartnäckige Flecken können mit Allzweck- oder Essigreiniger entfernt werden. Omas Trick: Zahnpasta.­
  • Heiße Grillroste, Töpfe usw. dürfen auf einem Tisch aus Kunststoff nur mit Untersetzer abgestellt werden. ­
  • Zum Überwintern freuen sich Gartenmöbel aus Kunststoff über eine atmungsaktive Schutzhülle – unter der sich aber keine Staunässe bilden darf, sonst besteht Schimmelgefahr.
Material Beton
Beton heißt das neue Trendmaterial für Gartenmöbel! Er kann jede Form und Farbe annehmen und erfüllt damit den Wunsch nach einer gleichzeitig puristischen wie kreativen Gartengestaltung.

Die wesentlichen Eigenschaften von Gartenmöbeln aus Beton:
  • Langlebigkeit: Beton ist feuchtigkeits- und schimmelresistent, extrem stabil und für seine Langlebigkeit beliebt.
  • Gewicht: Da Beton sehr schwer ist, sollten die Gartenmöbel an einem dauerhaft für sie bestimmten Ort aufgestellt werden.
  • Pflegeaufwand: Geölter oder gewachster Beton ist relativ schmutzunempfindlich, muss aber regelmäßig imprägniert werden.
    Noch besser: versiegelter Beton, auf dem Fett und Schmutz nicht halten.
  • Wetterfestigkeit: Betonmöbel für den Außenbereich sind witterungs- und frostunempfindlich.
Pflege von Beton-Gartenmöbeln:
  • Leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem Lappen und einer milden Seifenlauge entfernen. Anschließend eventuell nachtrocknen.
  • Bei stärkeren Flecken helfen Steinseife oder -reiniger.
    Achtung: Säurehaltige Reinigungsmittel wie Essig- und Zitrusreiniger greifen die Oberfläche an und machen den Beton porös!
  • Geölte Betonmöbel sollten zweimal jährlich mit Öl behandelt werden, um die Imprägnierung zu erhalten.
Untergestell: Aluminium oder Stahl?
Neben dem Obermaterial ist auch das Material des Gestells der Gartenmöbel wichtig, denn es trägt einen wesentlichen Anteil an Stabilität, Langlebigkeit und Pflege.
Möbelgestelle aus Aluminium sind besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und Korrosion, sodass die Gartenmöbel – sofern das Obermaterial es erlaubt – keine Schutzhülle brauchen und nicht rosten können. Darüber hinaus sind Gartenmöbel mit Alugestellen leicht in der Handhabung, im Vergleich zu Stahlgestellen jedoch auch etwas teurer.
Garten- & Balkonmöbel aufbauen und platzieren
1. Gartenmöbel nach Anleitung aufbauen
Klar, jedes Möbelstück wird anders aufgebaut.
Aber keine Sorge: Mit der beiliegenden oder online verfügbaren Anleitung und diesen 6 Tipps gelingt der Aufbau garantiert:

  • Wähle eine ebene Aufbaufläche.
  • Baue das Möbelstück dort auf, wo es später stehen soll. Das spart Transportwege.
  • Sammele Kleinteile wie Schrauben, Holzdübel, Beschläge und Muttern in Gefäßen, damit sie nicht verloren gehen. Ordne sie nach ihrer Funktion, dann sind sie direkt griffbereit.
  • Lege eine Decke o.a. zwischen Möbelstück und Boden, um Kratzer zu verhindern.
  • Ziehe die Schrauben zunächst nur zur Hälfte fest. Wenn am Ende alle Schrauben sitzen, können sie festgezogen werden.
  • Baue das Möbelstück erst vollständig auf dem Boden liegend zusammen, bevor du es aufstellst.
2. Gartenmöbel richtig platzieren
  • Stelle deinen neuen Gartentisch so hin, dass du vom Haus aus die Länge des Tisches siehst – und nicht die Rückenlehnen der Stühle. Darüber hinaus schauen so alle, die am Gartentisch sitzen, in den schönen Garten hinein.
  • Halte möglichst mindestens einen Meter Abstand zwischen den Gartenstühlen und der Terrassenkante ein, um die Stühle beim Aufstehen gut rückwärts schieben zu können.
  • Bedenke, dass du eventuell Laufwege zwischen deinen Gartenmöbeln und dem Grill oder anderen Einrichtungsgegenständen brauchst.
Mehr für deine Terrasse und Balkon!
Dein Projekt: Garten- und Balkonmöbel
1. Hauptmaterial auswählen
In diesem Schritt wählst du deine Gartenmöbel, Liegen, Strandkörbe oder Hollywoodschaukeln aus.
2. Zusatzmaterial auswählen
Wähle passende Erweiterungen, Auflagen, Schützhüllen sowie schöne Zierkissen, Tischläufer und Outdoorteppiche.
3. Zubehör
Wähle praktisches Zubehör wie Pflegeöle und Lasuren.
4. Werkzeug
Um den Aufbau so leicht wie möglich zu gestalten, kannst du hier hilfreiches Werkzeug aussuchen.
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