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Dein Projekt: Garten bepflanzen
Pflanzen machen einen Garten erst schön, denn ein farbenfrohes Beet ist ein unschlagbarer Blickfang im Garten. Wenn du weißt, wie du ein Gartenbeet richtig anlegen kannst, hast du sogar noch über die Gartensaison hinaus Freude daran. Im Folgenden verraten wir dir, welches Werkzeug du brauchst, um deinen Garten zu bepflanzen, wie und mit welchen Pflanzen du ein Beet am besten planst, welche Vorbereitungen der Boden braucht und wie du nach dem Einpflanzen deine Pflanzen richtig wässern und pflegen kannst, damit sie auf Dauer gesund bleiben und lange leben.
Schritt für Schritt Anleitung
1. Gartengeräte für die Gartenpflege

Pflanzen, lockern, Unkraut jäten – schöne Beete sind kein Hexenwerk, brauchen jedoch ein gewisses Maß an Know-how, Zeit und Pflege. Wichtig für ein gutes Gelingen ist die richtige Ausstattung, die dir die Gartenarbeit deutlich erleichtern kann. Mit folgender Grundausstattung bist du auf der sicheren Seite für ein erfolgreiches Bepflanzen deines Gartens, deiner Terrasse oder deines Balkons:

• Handschuhe
• Gartenschere
• Pflanzkelle/Blumenschaufel
• Doppelhacke
• Unkrautstecher/Jätkelle
• Wasserschlauch/Gießkanne

Fürs Freilandbeet:
• Spaten
• Kultivator oder Sauzahn
2. Planung fürs Bepflanzen eines Beets

Für die Planung eines großen Beets ist es hilfreich, es vorab auf einem Blatt Papier zu skizzieren. Dann merkst du nämlich schnell, welche Blumen gut zueinander passen.
Wichtig dabei: Informiere dich vorab über die Wuchshöhen der Pflanzen, damit nicht am Ende vorn die großen und hinten die kleinen stehen.

Setze außerdem auf lange Zeit blühende Blumen, damit übers Jahr keine unschönen Lücken im Blumenbeet entstehen. Dein Beet wirkt nämlich immer dann besonders schön, wenn mehrere Blumenarten zur gleichen Zeit blühen.
Denke außerdem bei der Planung deines Beets daran, zum Entfernen des Unkrauts und für die Pflege der einzelnen Blumen jede Ecke davon erreichen zu können. Plane also eventuell Zwischenwege ein.

Und egal, ob Gemüsebeet, Blumenbeet oder Mischbeet: Am besten solltest du dein Beet im Frühling anlegen, dann sind für die meisten Pflanzenarten die Voraussetzungen für gutes Wachstum am besten.

3. Pflanzenauswahl

Auch wenn die meisten Blumen ihre Hauptblütezeit im Sommer haben: Kombinierst du Früh-, Mittel- und Spätblüher, kannst du dich fast das ganze Jahr über ein prachtvolles Blumenbeet freuen:

Frühblüher: Krokus, Narzisse, Schneeglöckchen, Tulpe, Primel, Ranunkel

Sommerblüher: Geranie, Petunie, Gladiole, Dahlie, Rose, Glockenblume

Herbstblüher: Chrysantheme, Herbstaster, Eisenhut, Herbstzeitlose, Herbstanemone

Winterblüher: Duftschneeball, Winterjasmin, Christrose, Zaubernuss, Winterling

Damit sich die Pflanzen vom Platz her nicht ins Gehege kommen, ist auch ihre Ausdehnung zu beachten:

Horstbildende Stauden wie Päonien, Taglilien, Astilben, Funkien, Rittersporn und Phlox wachsen eher kompakt und breiten sich nur wenig aus.

Ausläufertreibende Stauden wie Waldsteinie, Schwertlilie, Immergrün, Maiglöckchen, Astern, dauerhafte Sonnenblumen und viele Storchschnabelsorten bedecken mit der Zeit größere Flächen und können dadurch andere Pflanzen überwuchern. Gleichzeitig können sie aber auch ungeliebte Gartenecken überwachsen und auf großen Flächen tolle Akzente setzen.

Achte außerdem bei der Auswahl deiner Pflanzen darauf, dass ihre speziellen Ansprüche zueinander passen: Die einen brauchen viel Sonne, die anderen mögen Halbschatten; die einen brauchen viel Raum, anderen macht Enge nichts aus; manche wollen täglich gegossen werden, andere kommen auch einige Tage ohne Wasser aus.

5. Die richtige Bewässerung

Die wichtigste Grundregel beim Gießen: selten, aber reichlich.

Bleibt der Regen länger als eine Woche aus, solltest du dein Blumenbeet wässern, und zwar so viel, dass das Wasser den gesamten durchwurzelten Oberboden durchdringt. Natürlich gehen die Pflanzen nicht gleich ein, wenn du sie mal nicht gießt, aber Blüten und Blätter welken schnell.

Je nach Größe des Beets kann es sinnvoll sein, schon beim Anlegen eine Bewässerung einzuplanen, die dir das Gießen abnimmt. Dafür kannst du eine einfache Gartenbewässerung wie Regner und Sprinkler nehmen oder unter der Erde Gartenschläuche verlegen - die den Pflanzen das Wasser direkt dort verabreicht, wo sie es brauchen: bei den Wurzeln.
4. Boden vorbereiten und einpflanzen

Wichtig vor dem Aussäen bzw. Aussetzen der Pflanzen: die Beschaffenheit des Bodens.
Ist er zu lehmig, ist er möglicherweise zu fest, und du solltest ihn mit etwas Sand auflockern. Jedoch nicht zu viel, damit die Erde nicht austrocknet und Nährstoffe nicht ausgeschwemmt werden.

Arbeite neben Humus auch Kompost in die Erde ein und entferne jegliches Unkraut, bevor du deine Pflanzen einsetzt. Nun kannst du die Stauden oder Blumen gemäß deines Pflanzplans auslegen – achte dabei auf die Pflanzabstände. Hebe Pflanzlöcher aus, die etwa doppelt so tief und breit sind wie der Ballen der jeweiligen Pflanze.

Nimm die Pflanzen erst kurz vor dem Einsetzen in die Erde aus ihrem Topf und tauche den Wurzelballen vorher so lange in einen Eimer Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Setze den Ballen bis zur Oberkante in die Erde und drücke diese leicht an. Ein Wasserstrahl aus Gießkanne oder Schlauch entfernt die letzten größeren Hohlräume und lässt die Pflanzen in dem neuen Beet schnell anwachsen.

6. Pflanzenpflege

Folgende Pflegetricks erleichtern dir die Arbeit im Beet und halten deine Pflanzen gesund und stark:

Mulchen: Eine Mulchschicht schützt den Boden vor Trockenheit, Hitze und Kälte und unterdrückt das Unkrautwachstum. Außerdem wird sie langsam zersetzt und reichert den Boden mit Humus an. Dünge vor dem Mulchen die gesamte Fläche mit Hornspänen, um den Nährstoffvorrat im Boden noch mal aufzufüllen. Und Achtung: Beetstauden, Rosen und Sommerblumen bevorzugen einen offenen Boden ohne Mulchschicht.

Düngen: Ein schnell wirkender mineralischer Volldünger enthält alle wichtigen Nährstoffe, kann allerdings das Grundwasser belasten. Ein natürlicher Dünger sind Hornspäne, die vor allem Stickstoff enthalten und möglichst schon im Herbst ausgebracht werden, da sie zunächst im Boden zersetzt werden müssen.

Stauden abstützen: Viele Prachtstauden tragen große Blüten auf langen Blütenstielen – können diese aber gar nicht allein tragen und brauchen im wahrsten Sinne des Wortes deine Unterstützung.

Lücken im Beet auffüllen: Wenn einjährige Sommerblumen im Spätsommer ihre Blütezeit hinter sich haben, kannst du den im Beet entstandenen Platz mit Astern, Chrysanthemen oder Ziergräsern auffüllen.

Rückschnitt: Auch wenn die ersten Stauden schon früher braun werden, solltest du erst im Spätherbst mit den Aufräumarbeiten im Beet anfangen. Wenn du noch nicht vollständig verwelktes Laub zu früh abschneidest, schwächst du deine Pflanzen nämlich. Schneide Stauden bis zum Boden zurück, entferne alle Pflanzenreste aus dem Beet und decke frostempfindliche Arten mit einer Laubschicht ab.

Winterschutz: Zwiebelblumen und viele mehrjährige Blütenstauden ziehen sich im Winter in den Boden zurück, um den eisigen Temperaturen zu entgehen. Vorsichtshalber können sie mit einer dicken Laubabdeckung geschützt werden. Verholzende Pflanzen wie Lavendel und viele Steingartenpflanzen leiden in der kalten Zeit unter austrocknenden Winden und kommen am besten mit einer Abdeckung aus Tannenreisig durch den Winter.
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