0%-Finanzierung  bei 12 Monatsraten
Projekt Fußboden verlegen
Dein Projekt Fußboden verlegen

Neuer Fußboden – ein wunderbares Projekt! Kaum eine andere Veränderung bringt einem Raum ein derart beglückend neues, sauberes Flair. Vorab aber unbedingt zu bedenken: Welchen Ansprüchen hinsichtlich Strapazierfähigkeit und Pflege soll der neue Fußboden genügen? Welches Design passt in den Raum? Im Folgenden stellen wir dir die verschiedenen Materialien und Optiken vor und zeigen dir, welches Zubehör und Werkzeug du brauchst. Und wenn du dich erst einmal für einen neuen Fußboden entschieden hast, geht das Verlegen fast wie von selbst!

Coming Soon
Coming Soon
Vinyl verlegen
Coming Soon
Teppich
Coming Soon
Teppich
Entdecke unsere Auswahl an verschiedenen Böden
Warmes Holz, kühler Stein, stylisher Beton oder Fliesenmuster wie zu Omas Zeiten – moderne Fußböden aus Laminat, Parkett, Vinyl oder Kork können so gut wie alle Materialien originalgetreu imitieren. Oder bist du eher der Teppichtyp und magst es warm und kuschelig unter den Füßen? Klick dich einfach durch, und lass dich von unserer großen Auswahl an verschiedenen Fußböden inspirieren!
Wissenswertes
Laminat – das Wandlungsfähige!
Laminat

Ob Holz, Keramik oder Fliesen: Laminat gibt es in den unterschiedlichsten Designs. Da es strapazierfähig ist, eignet es sich neben normal beanspruchten Wohnräumen auch für stark beanspruchte Bereiche wie Büros. Die meisten Laminatvarianten haben ein einfaches Steck- oder Klicksystem, sind dadurch recht einfach zu verlegen und können auch von Laienhandwerkern auf den Boden gebracht werden. Ein weiterer Vorteil des pflegeleichten Bodenbelags: Er kann auf nahezu jedem Untergrund ausgelegt werden – direkt auf dem Estrich, auf einem vorhandenen Holzboden, auf PVC, Stein- oder Fliesenboden sowie auf Teppich. Laminat besteht aus einer Trägerplatte – meist eine Span- oder Faserplatte – und einer Dekorplatte aus Kunststoff oder Papier, das mit Kunstharz beschichtet ist. Um den Trittschall effektiv zu dämpfen, wird eine Folie zwischen Boden und Laminat gelegt, die gleichzeitig für mehr Bodenwärme sorgt. Die beliebteste Laminatoptik ist Holz, die von Echtholzparkett oder Schiffsbodendielen kaum noch zu unterscheiden ist.

Vorteile von Laminat auf einem Blick:
  • strapazierfähig
  • große Vielfalt an Dekoren
  • pflegeleicht
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
PVC/Vinyl – die Alleskönner!
Vinyl

Fußböden aus PVC bzw. Vinyl vereinen viele positive Eigenschaften. Sie sind weicher und elastischer als Fliesen oder Laminat, daher schonender für die Gelenke und fühlen sich generell wärmer an. Mit einem PVC-Belag werden sowohl der Trittschall beim Gehen als auch der allgemeine Raumschall reduziert. Weitere Vorteile sind die guten hygienischen Eigenschaften, denn die Oberfläche ist feuchtigkeitsbeständig und leicht zu reinigen. Aus diesem Grund sind Vinylbeläge in öffentlichen Bereichen mit besonderen Hygieneansprüchen sehr beliebt. Vinylboden ist gesundheitlich unbedenklich und für Allergiker geeignet. Das Verlegen geht recht leicht und kann schwimmend oder durch Kleben erfolgen. Besonders komfortabel sind Systeme mit Klickmechanismus, ähnlich wie beim Laminat. PVC-Boden hat eine geringe Aufbauhöhe und kann daher im Idealfall sogar auf vorhandenem Bodenbelag verlegt werden, ohne etwa Türen kürzen zu müssen. Auch bei einer Fußbodenheizung ist Vinylboden ideal geeignet.

Die Vorteile von PVC auf einen Blick:
  • robust
  • vielseitig
  • schalldämmend
  • pflegeleicht
  • langlebig und hygienisch
Parkett – der Wohlfühlboden!
Parkett

Ein Boden aus Echtholz wirkt warm und wohnlich und ist sehr langlebig, denn er lässt sich nach hoher Beanspruchung mehrfach abschleifen. Ein Nachteil von Parkett: Die Oberfläche kann im Vergleich zum robusten Laminat leichter zerkratzen. Ähnlich wie Laminat besteht auch der Naturholzboden aus mehreren Schichten, die sich in ihrer Holzart unterscheiden. Die untere Schicht muss lediglich hohen Anforderungen in puncto Härte gerecht werden. Die Obere lässt sich in verschiedene Klassen einteilen, die sich insbesondere in ihrer Dicke und dem Format der Platten unterscheiden. Für Wohnräume sind die gängigsten Varianten:

  • Mehrschicht-/Fertigparkett: Die bereits versiegelten Dielenbretter oder Parkettstücke lassen sich vergleichsweise leicht selbst verlegen. Die Holzschicht ist in der Regel bis zu 2,5 mm stark.
  • Zwei-Schicht-Parkett: Für Altbauten mit Differenzen in der Bodenhöhe eignet sich Zwei-Schicht-Parkett besonders gut, da es diese ausgleicht.
  • Massivparkett: Der Boden besteht vollständig aus massivem Hartholz und kann bis zu 22 mm Stärke aufweisen. Das macht Massivparkett sehr langlebig.
  • Stabparkett: Auch Stabparkett kann 22 mm oder noch stärker sein. Das Maß der Stäbe kann variieren, sodass diese Parkettart sehr flexibel zu verlegen ist.
  • Mosaikparkett: Die typische Optik verleiht dieser Variante ihren Namen, denn Mosaikparkett wird aus Holzlamellen gefertigt. Seine Bauhöhe beträgt nur bis zu 8 mm, sodass es gut auf Fußbodenheizung verlegt werden kann.
Die Vorteile von Parkett auf einen Blick:
  • sehr langlebig
  • bei hoher Beanspruchung abschleifbar
  • fühlt sich wärmer an als Laminat
  • natürliche Holzoptik
Kork – der Behagliche!
Kork

Ein Korkboden dämpft den Trittschall, isoliert nach unten und wirkt warm und gemütlich. Und noch ein weiteres Plus bringt er mit sich: Als Designboden kann Kork von Holz bis Beton jede gewünschte Optik annehmen. Die Farben für Korkböden reichen vom klassischen Honigton bis zu modernen Weiß- und Grautönen. Die Stärke der Korkschicht liegt üblicherweise zwischen 4 und 6 mm. So isoliert Kork den Boden und ist ideal für den Wohnraum – vor allem, wenn man gern barfuß läuft. Klassischerweise verlegt man Kork als massive Fliesen, die mit dem Untergrund verklebt und anschließend versiegelt werden. Als Alternative zu Korkfliesen gibt es Korkparkett. Dabei werden die bereits versiegelten Korkdielen wahlweise miteinander verklebt oder mittels Nut und Feder ineinander geklickt. Auf diese Weise lässt sich ein Korkboden auch schwimmend verlegen, sprich: Er wird nicht verklebt. Wichtig ist, dass der Untergrund absolut sauber und eben ist. Unebenheiten größer als 0,2 mm pro Meter sollten vor dem Verlegen mit Fließspachtelmasse ausgeglichen werden. Beim Kauf von Korkböden sollte man stets darauf achten, dass keine lösungsmittelhaltigen Lacke für die Versiegelung verwendet wurden, sondern natürliche Harze und Siegellacke auf Wasserbasis, die keine unangenehmen Ausdünstungen verursachen. Am besten lassen sich Kork und Korkfußböden mit natürlichen Ölen oder Wachsen pflegen und veredeln. Ein massiver Korkfußboden kann hin und wieder auch abgeschliffen und neu versiegelt werden. So bekommen die Maserung und die warme Farbe des Naturmaterials neuen Glanz. Vorsicht jedoch bei bedruckten Korkböden, die mit dem Abschleifen ihr Muster verlieren können.

Die Vorteile von Kork auf einen Blick:
  • natürlicher Bodenbelag
  • elastisch und gelenkschonend
  • extrem fußwarm und behaglich
  • pflegeleicht
Teppich – der Fußschmeichler!
Teppich

Teppichboden zählt zu den beliebtesten Bodenbelägen, denn er sorgt für ein angenehmes Raumklima, dämpft den Trittschall äußerst effektiv und verbessert den Wärmeschutz. Vor allem im Schlafzimmer ist Teppichboden sehr angesagt, weil man hier oft barfuß läuft, aber auch in Wohnräumen wird er für seine behagliche Ausstrahlung geschätzt. Zudem gibt es Teppich in allen Farben, Qualitäten und Preisklassen und lässt sich mit etwas Geschick problemlos selbst verlegen.

Grundsätzlich wird zwischen drei Teppichbodenvarianten unterschieden:
  1. Nadelvlies besteht aus Kunstfasern und ist sehr strapazierfähig und schmutzabweisend, auch Feuchtigkeit macht dem Material wenig aus. Nadelvlies zählt zu den günstigsten Materialien für Teppichböden und kommt gerne in stark beanspruchten Räumen wie dem Flur zum Einsatz.
  2. Schlingenteppich besteht in der Regel aus einem Mischgewebe: In eine Tragschicht aus Synthetik werden geschlossene Schlingen aus Kunstfasern oder Naturmaterialien eingelassen.
  3. Veloursteppich ist ähnlich aufgebaut wie der Schlingenteppich, nur dass die Schlingen aufgeschnitten sind. Dadurch bekommt er eine besonders weiche Oberfläche. Der Nachteil: Die aufgeschnittenen Schlingen nehmen Schmutz leichter auf.

Textile Bodenbeläge können aus Kunst- oder Naturfasern bestehen. Hier unterscheidet man zwischen pflanzlichen, synthetischen und natürlichen Fasern. Pflanzliche Fasern wie Jute, Seegras, Sisal oder Kokos sind strapazierfähig und eignen sich für Bereiche wie Flur und Küche. Die synthetischen Materialien Polyacryl, Polyamid und Polyester kommen vor allem bei preisgünstigem Teppichboden zum Einsatz und sind sehr widerstandsfähig. Naturmaterialien wie Wolle sind schmutzabweisend und langlebig und werden vor allem für hochwertige Teppichböden eingesetzt.

Die Vorteile von Teppich auf einen Blick:
  • große Designauswahl
  • schalldämmend und isolierend
  • weich, gemütlich und fußwarm
  • leicht zu verlegen