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Wissenswertes zu den typischen Einbaugegenständen im Bad
Armaturen - Typen & technische Voraussetzungen
Für jedes Bad gibt es die passende Armatur. Wichtig ist, dass der neue Wasserhahn ins Gesamtbild passt. Die verschiedenen Armaturtypen • Einhebelwaschtischmischer: Bei diesen bedienfreundlichen Mischbatterien steuert man Wassertemperatur und -menge einhändig. Sie sitzen auf einem wandhängenden Waschbecken oder einer freistehenden Waschschüssel.

Einhandwaschtischmischer mit Schwenkauslauf:
Der hohe gebogene Schwenkauslauf vergrößert den Bewegungsspielraum am Becken, dass sich darunter auch hohe und große Gefäße bequem befüllen lassen.

Einhebelwaschtischmischer für Waschschüsseln:

Diese auch Highriser genannten hohen, schlanken Armaturen werden elegant hinter bzw. neben einem Aufsatzbecken oder einer Waschschüssel installiert.

Zweigriffarmatur:

Der Klassiker unter den Badarmaturen. Die zwei Griffe für Kalt- und Warmwasser sind rechts und links am Armaturenauslauf angebracht. Mit Kreuzgriffen oder Goldakzenten versehen, verleihen sie einem Bad eins schön nostalgisches Flair.

Designmischer ohne Hebel:

Hochmodern und minimalistisch. Die intuitiv zu bedienenden Select-Armaturen starten und stoppen das Wasser über eine Drucktaste.

3-Loch-Waschtischmischer:

Diese hochwertige Armatur, für die man drei Löcher im Waschbecken benötigt, verbreitet in klassischen Bädern nostalgischen Charme. Auf der rechten und linken Seite der Standarmatur werden zwei separate Bedienelemente in den Beckenrand eingelassen, zum Beispiel klassische Kreuzgriffe, ergonomische Hebelgriffe oder minimalistische Zerogriffe.

Wandmontierte Einhebelwaschtischmischer:

Schaffen Raum und eine edle Optik. Diese Armaturen werden unter Putz verlegt und ragen horizontal aus der Wand heraus.

Technische Voraussetzungen
• Kläre bei einer neuen Armatur zunächst, für welche Betriebsart sie geeignet ist. Bekommst du dein Warmwasser von einer Zentralheizung, brauchst du eine Hochdruckarmatur. Kommt es von einem Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer, kannst du problemlos eine Niederdruckarmatur nutzen.
• Abhängig vom Waschtisch kannst du verschiedene Armaturen einsetzen. Die meisten Armaturen sind auf dem Waschbecken oder daneben angebracht und lassen sich entsprechend einfach und schnell montieren. Bei Unterputz-Armaturen ist die komplette Technik in der Wand verborgen – etwas komplizierter zu montieren, dafür aber pflegeleicht, modern und sehr schick.
• Badarmaturen mit eingebautem Thermostatmischer sorgen dafür, dass das Wasser immer die eingestellte Temperatur hält. Das schützt unter der Dusche vor Verbrühungen, wenn jemand gleichzeitig die Toilettenspülung betätigt. Außerdem sparen solche Armaturen Wasser und Energie, weil die Temperatur nicht erst eingestellt werden muss.
Badewannenaufsätze
Macht aus der Badewanne eine Dusche: der Badewannenaufsatz Maße: Da eine Duschabtrennung zur Montage auf einer Badewanne vorgesehen ist, richten sich die Maße entsprechend nach den Maßen der Wanne. Eventuell reicht dir bereits eine schmale Duschabtrennung mit 80 x 140 cm. Komfortableres Duschen ermöglichst du dir mit einem Badewannenaufsatz mit den Maßen 160 x 140 cm.

Material:
Die gängigsten Materialien sind Kunststoff und Glas. ESG-Sicherheitsglas hält auch starken Stößen und Schlägen stand, Kunststoff eignet sich aber trotzdem besser, wenn Kinder im Haushalt leben. Leicht zu reinigen sind Badewannenaufsätze aus beschichtetem Sicherheitsglas mit Antikalkversiegelung, an der das Wasser abperlt und die Schmutz- und Kalkablagerungen minimiert.

Montage:
Auch auf eine einfache Montage solltest du beim Kauf der Duschabtrennung achten. Am besten lässt sie sich sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite der Badewanne montieren.

Verschiedene Varianten von Badewannenaufsätzen Groß, klein, mittel: Badewannenaufsätze gibt es in den verschiedensten Größen. Darüber hinaus gibt es Modelle, die aus einem oder aus mehreren Elementen bestehen, die meisten Badewannenabtrennungen sind zweiteilig. Die Varianten aus drei, vier oder fünf Elementen schaffen eine komplette Duschkabine auf dem Badewanne. Ist ein Vollbad erwünscht, lässt sich der Badewannenaufsatz einfach zusammenschwenken oder -klappen.

Badewannenaufsatz mit Seitenwand:
Zur Montage an einer feststehenden Seitenwand, lässt sich zusammenfalten oder -schieben. Einfache Montage, achte lediglich darauf, dass die freischwingenden Faltelemente im ein- und ausgeklappten Zustand auf dem Badewannenrand aufliegen.

Badewannenaufsatz mit Faltwand:

Der platzsparende Türmechanismus lässt sich komplett an die Wand falten.

Ein- oder zweiflügelige Duschabtrennung:

Bei der Variante mit einem Flügel kann das bewegliche Element in einem weiten Winkel nach innen und außen geschwenkt werden. Beim Modell mit zwei Flügeln ist das Wandelement fest.

Duschabtrennung mit Schiebetür:
Der Platzsparer, bei dem das Öffnen und Schließen dank leichtgängiger Gleitrollsysteme quasi geräuschlos erfolgt.
Duschkabinen und Duschwannen
Duschkabinen

Glasduschkaninen: Duschkabinen mit Einscheiben-Sicherheitsglas sind sehr beliebt und pflegeleicht. Für sie spricht neben der hohen Schlag- und Stoßfestigkeit ihre Unempfindlichkeit gegen Hitze und Kälte. Außerdem bieten sie optisch die Möglichkeit, Strukturen und mit Siebdruck aufgebrachte Dekore abzubilden. Die Einscheiben-Sicherheitsgläser sind thermisch behandelt, sodass die Scheibe auch größtem Druck standhält.

Kunststoffduschkabinen: Duschkabinen aus Kunststoff sind kostengünstiger, robust und mit Ornamentstrukturen und Tropfenmuster erhältlich – raffiniert, da die realen Wassertropfen und -spritzer nach dem Duschen dann gar nicht mehr auffallen. Aber: Kunststoffduschen sind kratzempfindlich und dürfen keinesfalls mit scharfen Reinigern behandelt werden.

Duscheinstieg: Die meisten Duschkabinen haben Schiebe-, Pendel- oder Drehfalttüren. Für kleinere Bäder sind einflügelige Pendellösungen besonders gut geeignet, denn sie sparen Platz, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Auch Drehfalttüren, deren einzelne Elemente sich nach zwei Seiten hin wegklappen lassen, sparen Raum. Drehtürvarianten, deren zwei über Eck angeordnete Flügel nach außen geöffnet werden, brauchen zwar mehr Platz, zeichnen sich jedoch durch eine höhere Stabilität aus. In größeren Bädern bieten Duschkabinen mit einflügeligen Dreh- oder Pendeltüren höchsten Komfort, da die volle Einstiegsbreite genutzt werden kann.

Duschrahmen: Ob teilgerahmt, mit oder ganz ohne Rahmen – die Bauart einer Duschkabine ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks. Mit einer gerahmten Eckdusche setzt du in deinem Bad stylishe Designakzente – je nach Farbe des Profils in metallischer Optik oder in auffälligeren Farben. Rahmenlose Eckduschen hingegen wirken wie schwerelos und lassen dank ihres zurückhaltenden Designs das Bad größer erscheinen.

Formen und Einbaumöglichkeiten von Duschwannen Die verschiedenen Duschwannen-Formen:
• Quadratische und rechteckige Duschtassen zählen zu den kostengünstigeren Varianten.
• Bei den runden Duschwannen wird zwischen Rundduschen und Halbkreisduschen unterschieden. Dabei ist die Runddusche de facto nur ein Viertelkreis – und deswegen perfekt für die Installation in einer Badezimmerecke geeignet.
• Auch Fünfeckbecken eignen sich bestens als platzsparende Ecklösung.
• Halbkreisbecken sind echte Raumwunder – aber nicht für Ecksituationen geeignet. Hier sollte das Aufmaß durch einen Fachmann erfolgen, da die Berechnung des korrekten Radius nicht so leicht ist.

Die verschiedenen Montagemöglichkeiten von Duschwannen:
• Duschtassen können klassisch erhöht mit Standfüßen und mit Schürze oder verfliester Abmauerung eingebaut werden.
• Alternativ kann die Duschtasse teilversenkt im Boden oder auf dem Boden und auch bodeneben montiert werden.
• Luxuriös sind die angesagten Walk-in-Modelle mit barrierefreiem Zugang. Die verschiedenen Materialien von Duschwannen Hast du dich hinsichtlich Größe und Form deiner Duschtasse entschieden, stellt sich noch die Frage nach dem passenden Material.

Diese unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Pflege- und Reinigungseigenschaften, Haptik, Widerstandsfähigkeit und natürlich auch der Optik:
•Acryl punktet mit einer warmen Haptik, ist aber nur wenig widerstandsfähig gegenüber schärferen Reinigungsmitteln.
• Mineralguss bietet ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wegen seiner gegossenen Verarbeitung ist er in außergewöhnlichen Formen erhältlich und bietet eine porenfreie Oberfläche mit leichtem Glanz.
• Stahl-Email ist besonders robust und schlagfest. Reinigungsmittel machen ihm nichts aus, dafür hat er eine kühlere Haptik.
• Keramik ist besonders beständig und ebenfalls widerstandsfähig gegenüber üblichen Reinigern wie auch Hitze oder Kälte.
Duschsäulen
Thermostatische Duschsäulen:
Diese klassischen Duschsysteme ermöglichen die exakte Einstellung von Wasserdruck und Temperatur und können die favorisierten Einstellungen festhalten. Diese zwar nur begrenzte Zahl an Funktionen genügt vollkommen, wenn du deine Dusche am Morgen einfach etwas angenehmer gestalten willst.

Regendusche:
Für einen tollen Start in den Tag! Die Regendusche ist eine große Kopfbrause mit einem weichen Strahl, der sich anfühlt wie ein warmer Regenschauer: herrlich!

Duschpaneele mit Massagefunktion:
4 bis 8 Wasserdüsen massieren die verschiedenen Körperpartien mal entspannend, mal belebend. Ein tägliches Wellnesserlebnis, auf das du schnell nicht mehr verzichten möchtest!

Material:
Ob du deine Duschsäule aus Kunststoff, Aluminium, Edelstahl, Glas oder Bambus wählst, ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks – und natürlich auch des Geldbeutels. Bei allen Materialien gibt es Ausführungen mit Kopfbrause, Handbrause und Schwalldusche. Achte bei der Auswahl aber auch darauf, wie gut sich das Duschpaneel reinigen lässt und welches optisch am besten in dein Badezimmer passt.

Einbauoptionen:

Duschpaneele können für das Badezimmer eine optische Bereicherung sein – oder sie können diskret verschwinden. Bei Einbau-Duschpaneelen sind nur die wesentlichen Elemente wie Mischbatterie, Duschkopf und Handbrause sichtbar. Weitere Funktionen werden in die Duschwand integriert, was optisch einen sehr edlen Effekt erzielt.

LED-Beleuchtung:
Ein Duschpaneel mit LED-Beleuchtung erzeugt ein faszinierendes Lichtspiel mit beruhigender Wirkung.

Musik:
Eine MP3-Duschsäule lässt dich mit deinen Lieblingssongs in den Tag starten und sorgt für gute Laune schon am Morgen!
Waschtische - Der Unterschied von Aufsatz- und Einbauwaschbecken
Das Gute an einem Waschtisch, also einem Waschbecken mit Unterschrank: Er nutzt den Raum unter dem Waschbecken als Stauraum und verbirgt das unschöne Abflussrohr. Waschtische gibt es in vielen tollen Designs, verschiedensten Maßen und Formen. So lässt sich für jedes Bad der passende Waschtisch finden: schmal oder breit, rund, eckig oder oval, schlicht oder luxuriös – du entscheidest! Für größere Badezimmer ist ein Doppelwaschtisch eine gute Variante – und kann in Familien den Stau beim Zähneputzen verhindern. Auch bei den verwendeten Materialien ist die Auswahl groß: Keramik, Mineralguss, Edelstahl, Beton, Glas und Naturstein bieten tolle Optiken und für jede Badeinrichtung den richtigen Waschtisch. Info zu Plugin-Waschbecken und Aufsatzwaschbecken Unterschiede Waschtische mit Aufsatzwaschbecken Bei Waschtischen mit Aufsatzwaschbecken sind die Waschbecken auf einem Waschtisch platziert. Es gibt sie in vielen schönen Varianten, sowohl was die Farben, Formen und Größen angeht als auch bezüglich der Konstruktion, auf der das Becken steht. Von einer schlichten Platte, die beispielsweise in einer Nische von Wand zu Wand reicht, bis zu einer umgebauten antiken Kommode ist alles möglich.

Die Armatur befindet sich beim Aufsatzbecken entweder auf oder neben der Keramik. Wird der Wasserhahn auf dem Waschbecken montiert, braucht es ein Hahnloch. Alternativ kann eine höhere Armatur neben dem Becken oder eine Wandarmatur montiert werden. Achte auf jeden Fall darauf, dass Spritz- und Kriechwasser auf Waschbecken und Waschtischplatte keinen zu hohen Reinigungsaufwand verursachen. Waschtische mit Einbauwaschbecken Bei einem Waschtisch mit einem Einbauwaschbecken wird das Becken von oben in den Unterbau eingesetzt. Meist ist der Unterbau ein Unterschrank, er kann aber auch einfach eine wasserfeste Waschtischplatte aus Stein, Holz, Beton oder Glas sein – bietet dann allerdings keinen Stauraum. Einbaubecken ohne Hahnloch eignen sich, wenn die Armaturen an der Wand oder neben dem Becken montiert werden sollen. Andernfalls brauchst du ein Becken mit Hahnloch. Bei einem Einbau-Doppelwaschbecken braucht der Unterbau für zwei Armaturen natürlich auch zwei Hahnlöcher.
Wand-WCs – Spültechniken und Schüsselformen
Bei einem Wand-WC hast du bezüglich der Innenform die Wahl zwischen Flach- und Tiefspüler. Gängiger sind Tiefspül-WCs, bei denen die Ausscheidungen direkt in dem mit Wasser gefüllten Siphon gelangen – was Gerüche weitestgehend unterbindet. Beim Flachspül-WC hingegen lässt sich leichter eine Stuhlprobe nehmen, weshalb diese Variante gern in Arztpraxen und Krankenhäusern zum Einsatz kommt.

Ein großer Trend bei den Toiletten sind spülrandlose WCs. Sie sehen nicht nur eleganter aus, sondern lassen sich auch deutlich leichter reinigen. An dem offenen Spülrand tummeln sich weniger Viren und Bakterien – was sich allerdings auch im Preis niederschlägt. Wichtig bei der Montage eines spülrandlosen WCs ist das richtige Einstellen der Spülung, damit es nicht zu Wasserspritzern kommt.
Endecke die Möglichkeiten der Badgestaltung
Mit kleinen Neuerungen kannst du das Wohlbefinden in deinem Bad verbessern. Ob eine neue Duschsäule, ein leicht pflegbarer Badewannenaufsatz, schicke Badarmaturen, modernes WC oder ein eckiger Waschtisch… mach das Bad zu deinem Wellnessraum.
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