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Kaufberater Gartenhäuser


Du kannst dein Gartenhaus als gemütlichen Ort zum Chillen oder als Lagerstätte für deine Gartengeräte, Fahrräder oder dein Werkzeug nutzen. Mit unserem Ratgeber wollen wir dich unterstützen, das geeignetste Haus für deine Bedürfnisse zu finden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Du hast die Wahl: Holz, Kunststoff oder doch Metall
  2. Alles unter Dach und Fach: unterschiedliche Dacharten
  3. Zweithaus oder Abstellraum – Gartenhäuser für individuelle Bedürfnisse
  4. Vier essenzielle Tipps für den Bau eines Gartenhauses
  5. Das richtige Fundament für deinen Boden
  6. Sechs goldene Tipps rund ums Baurecht

 

Du hast die Wahl: Holz, Kunststoff oder doch Metall

Nachdem die Formalitäten geregelt sind, kann es direkt mit der Planung losgehen. Gartenhäuser werden aus verschiedenen Materialien hergestellt, die unterschiedliche Qualitäten haben. Welche Vorteile die jeweiligen Materialien haben und für welche Bedingungen sie geeignet sind, erklären wir dir im Folgenden.

Holz: qualitativ hochwertig und wohnlich

  • Gartenhäuser aus Holz sind besonders gefragt. Das Material ist atmungsaktiv und unterstützt ein gutes Raumklima. Des Weiteren sorgt es für ein wohnliches und vor allem gemütliches Ambiente.
  • Solltest du dich für ein Holzhaus entscheiden, ist es wichtig, auf die Holzart zu achten. Als besonders formstabil gelten Fichtenholz und Holz nordischer Herkunft. Ist die Isolierung ein wichtiges Kriterium bei deiner Wahl, solltest du die Stärke der Wandbretter ebenfalls überprüfen.
  • Unser Tipp: Damit dein Gartenhaus aus Holz dir viele Jahre Freude schenkt, solltest du es jährlich mit einer Holzlasur behandeln. Pflege muss sein!

Kunststoff: leicht zu pflegen und wetterresistent

  • Gartenhäuser aus Kunststoff halten lange und sind stabil. Darüber hinaus sind sie sehr pflegeleicht, denn sie müssen nicht gewartet werden. Du kannst das Gartenhaus aus Kunststoff außen sowie innen mit einem feuchten Tuch reinigen. Von Zeit zu Zeit ist der Einsatz eines Kunststoffreinigers sinnvoll. Weitere Pluspunkte: Sie sind kostengünstig und leicht aufzubauen.

Metall: solide gebaut und vielfach mit Einbruchschutz

  • Gartenhäuser aus Metall werden meist zum Einlagern von Geräten oder diversen Gartenutensilien verwendet. Das Material ist leicht zu reinigen und zudem sehr stabil. Es lässt sich mit einem Gartenschlauch abspritzen oder mit einem feuchten Tuch abwischen.
  • Oftmals verfügen Metallhäuser über leichtlaufende Schiebetüren. Das spart Platz. Es gibt auch Modelle, die du abschließen kannst. Gegenstände von hohem Wert, wie beispielsweise Rasenmäher oder Fahrräder, sind somit zusätzlich geschützt. Besonders das solide Material macht das Metall-Gartenhaus einbruchsicher.

 

Alles unter Dach und Fach: unterschiedliche Dacharten

Gartenhäuser werden grundsätzlich mit Dachpappe oder Dachschindeln aus Preolit, Bitumen, Kunststoff oder Holz gedeckt. Viele Hersteller nutzen Preolit und Bitumen, da sie leicht zu verarbeiten und kostengünstig sind. Auch überzeugen diese Werkstoffe durch ihr geringes Eigengewicht. Welche Dachformen dir im Shop von OTTO-baumarkt.de zur Verfügung stehen, erfährst du im Folgenden.

Satteldach: noch mehr Stauraum

Beim Satteldach treffen zwei schräge Dachflächen am Dachfirst zusammen. Dank des hohen Neigungsgrades fließt Regenwasser zügig ab. Ein Satteldach ist daher die optimale Wahl, wenn du das Gartenhaus an einem regnerischen Örtchen aufstellen möchtest.

Stellst du das Haus in einer Gegend auf, die dir regelmäßig viel Schnee beschert, solltest du ein Satteldach mit einem geringen Neigungswinkel auswählen. Dies verhindert das unkontrollierte Abrutschen des Schnees. Besonders überzeugend ist, dass sich Satteldächer schnell aufbauen lassen und du durch ihre Höhe zusätzlichen Raum im Haus gewinnst. Diesen könntest du als Schlafboden oder zur Lagerung von saisonalen Gegenständen wie Schlafsäcken oder Zelt verwenden.

Walmdach: für schnee- und regenreiche Regionen

Die Giebelseiten, die auch als Walm bezeichnet werden, sind beim Walmdach im Gegensatz zum Satteldach ebenfalls geneigt. Gerade diese Form strahlt ein gemütliches Ambiente aus. Schnee und Regen können dank des abgeschrägten Daches zügig abfließen. Dank der gemäßigten Neigung rutscht Schnee kontrolliert ab.

Flachdach: modern und isoliert

Da Flachdächer eine Dachneigung von maximal zehn Grad haben, erzeugen sie einen modernen Gesamteindruck. Es empfiehlt sich, das Flachdach abzudichten, denn das Regenwasser fließt hier nur sehr schwer ab. Überzeugend ist das Flachdach besonders, wenn man es gerne warm mag, denn durch Folien und ähnliche Materialien ist das Flachdach bestens isoliert.

Unser Tipp: Einige stabile Flachdächer kannst du im Bedarfsfall auch mal betreten, beispielsweise um Äste an umliegenden Bäumen zu schneiden oder deinen Obstbaum zu ernten.

Zeltdach: Manege frei

Der Name ist Programm: Alle vier oder auch sechs Dachflächen laufen wie bei einem Zirkuszelt mit derselben Neigung in der Dachspitze zusammen. Eigentlich wurde diese Dachform früher nur für Pavillons genutzt. Heutzutage fertigen unterschiedliche Hersteller Gartenhäuser mit Zeltdach an, da diese den Garten besonders extravagant und ausgefallen wirken lassen.

Pultdach: für gezieltes Ablaufen von Regen und Schnee

Pultdächer verfügen nur auf einer Seite über eine Neigung. Das Regenwasser lässt sich hier in Regentonnen sammeln, da sowohl Regen als auch Schnee kontrolliert nach hinten ablaufen. Bei dieser Dachform spielt der Aufstellungsort eine wesentliche Rolle. So ist es wichtig, die geneigte Dachfläche der Wetterseite zuzuwenden, da sich das Gartenhaus so am besten vor Schnee, Regen und Wind schützen lässt. Eine abgeänderte Variante des Pultdaches ist das Doppelpultdach. Hier werden zwei Pultdächer einander entgegengesetzt aufgestellt. Dies sorgt zum einen dafür, dass du mehr Tageslicht einfangen kannst und mehr Lichteinfall hast und zum anderen mehr Fenster einbauen kannst.

Unser Tipp: Pultdächer lassen sich wie alle anderen Dächer auch bedecken oder sogar begrünen.

Tonnendach: gewölbte Form mit guter Wärmeverteilung

Tonnendächer haben dank ihrer gewölbten Form keine Ecken und Kanten. Gedeckt ist ein Tonnendach üblicherweise mit Kupfer, Bitumen, Kunststoff oder auch Titanzink. Tonnendächer erinnern oftmals an die Häuser in Märchen, sodass ein romantisches Ambiente entsteht.

Ein Tonnendach ist ideal geeignet, wenn du auch im Winter regelmäßig in deinem Gartenhaus sitzt. Dank der Dachform wird für eine optimale Wärmeverteilung der durch deine Heizgeräte erzeugten Wärme gesorgt. Dies erklärt auch, warum gerade Fasssaunen so oft mit Tonnendächern ausgestattet sind.

 

Zweithaus oder Abstellraum – Gartenhäuser für individuelle Bedürfnisse

Gartenhäuser sind auf unterschiedliche Arten nutzbar. Damit du das passende Gartenhaus für dich findest, haben wir dir eine Übersicht zusammengestellt, an der du dich orientieren kannst.

Geeignet für den Schrebergarten: das Holzhäuschen samt Pultdach

Für den Schrebergarten empfiehlt sich ein Gartenhaus aus Fichtenholz. Besonders Modelle, die über bunte Akzente verfügen und mit Blumenkästen verziert sind, fallen in Schrebergärten auf. Bei der Wahl deines Gartenhauses solltest du unbedingt auf die Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes achten, da nur eine Maximalfläche von 24 m² gestattet ist.

Unser Tipp: Hier ist besonders das Pultdach geeignet. Damit kannst du das Regenwasser in einer Tonne auffangen und anschließend zum Blumengießen und Bewässern nutzen.

Als Geräteschuppen: Gartenhäuser aus Kunststoff und Metall

Der Geräteschuppen findet bei dir hauptsächlich Verwendung für die Einlagerung deiner Gartenmöbel, Geräte und Fahrräder? Dann ist ein Modell aus Kunststoff oder Metall bestens für dich geeignet. Beide Materialien sind gleichsam robust und witterungsbeständig. Hinzu kommt, dass Gartenhäuser aus Kunststoff oder Metall weniger aufwendig gewartet oder gepflegt werden müssen. Solltest du dich für ein abschließbares Gartenhaus entscheiden, ist dein eingelagertes Hab und Gut noch besser geschützt.

„Zweit-Wohnsitz“: ein Gartenhaus mit überdachter Terrasse

Gartenhäuser aus Holz strahlen Wohnlichkeit sowie Wärme aus und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Eine Übernachtung in einem solchen Häuschen ist daher besonders gemütlich. Selbst ein Gartenhaus von 9 m² bietet dir einen schönen Rückzugsort, den du dir mit einer Couch oder einem hübschen Sessel einrichten kannst. Für angenehmes Licht zum Lesen oder Basteln sorgen verglaste Fenster, die das Tageslicht hineinlassen. Dank einer überdachten Terrasse lässt es sich auch bei Regen in der Natur verweilen und brunchen.

Für die Gäste nur das Beste: viel Platz im Gartenhaus

Du solltest dir ein geräumiges Gartenhaus aussuchen, wenn du deine Gäste darin übernachten lassen möchtest. Vor allem geräumige Gartenhäuser aus Holz mit einer Terrasse wirken besonders einladend und werden deine Gäste bestimmt erfreuen. Zweistöckige Modelle erlauben es dir, noch mehr Gäste einzuladen, da so noch mehr Schlaf- und Aufenthaltsraum entsteht.

Outdoorparty mit Unterstellmöglichkeit: ein eleganter Holzpavillon

Sollte das Wetter bei deiner nächsten Gartenparty plötzlich umschwingen, bist du mit einem Gartenpavillon aus Holz auf der sicheren Seite. Dieser ist auf jede Wetterlage vorbereitet. Vier bis sechs Pfosten sowie ein Walmdach bietet dir der Pavillon je nach Größe. Bei Regen schützt das Dach deine Gäste und die Bratwürste vor dem Wasser, während es bei starker Sonne Schatten spendet.

Unser Tipp: Grillkotas, auch Grillhütten genannt, bieten eine schöne Alternative zu Pavillons. Du kannst sie auch bei niedrigen Temperaturen oder Regen nutzen, da sie vollständig geschlossen sind und das Grillgut so schützen.

 

Vier essenzielle Tipps für den Bau eines Gartenhauses

Du möchtest schon mal wissen, was beim Aufbau wichtig ist? Damit du gut vorbereitet bist, wenn dein neues Gartenhaus kommt, haben wir noch einige wichtige Tipps für dich zusammengefasst. In den nachstehenden Informationen findest du heraus, wie dir der Aufbau gelingt, auch wenn du keine Erfahrungen hast.

  1. Gartenhäuser werden häufig als Fertigbausatz hergestellt. So ist für einen einfachen Aufbau gesorgt, und es muss kein Spezialwerkzeug angeschafft werden. Eine leistungsstarke Bohrmaschine, einen Akkuschrauber und ein Hammer sind meist ausreichend.
  2. Es sollten mindestens zwei Personen das Haus aufbauen. Je mehr Personen noch dazukommen, desto besser.
  3. Um dir einen guten Überblick zu verschaffen, ist es von Vorteil, die Bauteile vor dem Beginn des Aufbaus einzeln zurechtzulegen.
  4. Nach dem Aufbau sollten alle Holzteile mit einem Holzschutzmittel imprägniert werden, insofern diese nicht vorbehandelt sind. Der Witterungsbeständigkeit steht dann nichts mehr im Wege.

 

Das richtige Fundament für deinen Boden

  1. Ein Fundament sorgt für Stabilität und verhindert Bodennässe im Haus. Es ist von Vorteil, die Beschaffenheit deines Bodens, die Höhe der Humusschicht sowie den Grundwasserspiegel bei der Wahl des Fundaments vor Augen zu haben. Solltest du Zweifel haben, ist es besser, die Herstellung des Fundaments einem Experten anzuvertrauen.
  2. Das Fundament sollte bei hohem Grundwasser oberirdisch auf den Boden gegossen werden. Steigt der Grundwasserspiegel bei Regen, bleibt der Boden trotzdem trocken, und du musst keine nassen Füße befürchten. Das Fundament sollte hierfür über eine Tiefe von 10 cm bis 24 cm betragen.
  3. Erst das Haus wählen, dann das Fundament schütten. So kannst du sicherstellen, dass dein Fundament weder zu klein noch zu groß ausfällt. Das Gewicht deines Gartenhauses spielt ebenfalls eine tragende Rolle. Entscheidest du dich für eine kleine, leichte Variante, dann reichen normalerweise auch Gehwegplatten als Grundierung.

 

Sechs goldene Tipps rund ums Baurecht

Baurechtliche Bestimmungen finden ihre Anwendung sowohl bei Wohnhäusern als auch bei Gartenhäusern. Wie genau die baurechtlichen Bestimmungen aussehen, wird von Bundesland zu Bundesland anders entschieden. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Tipps für dich herausgesucht:

  1. Bevor du dir dein Gartenhaus aussuchst, solltest du dich bei deinem Bauamt erkundigen.
  2. Anhand der Länderbauordnung und des Planungsrechts kannst du herausfinden, wie viel Abstand dein Gartenhäuschen zu anderen Gebäuden haben muss.
  3. Die Baugrenzen für ein Gartenhaus sind in einem Bebauungsplan verzeichnet. Den Bebauungsplan findest du in dem für dich zuständigen Bauamt.
  4. Gebäude ohne Aufenthaltsräume, Feuerstätten sowie Toiletten sind in der Regel meist genehmigungsfrei.
  5. Wenn du dein Gartenhäuschen in einer Kleingartenanlage aufstellen möchtest, kommst du oftmals nicht um eine Genehmigung herum. Die Voraussetzung für das genehmigungsfreie Bauen ist, dass dein Gartenhaus höchstens 24 m² groß sein darf – einschließlich überdachter Freisitze.
  6. Solltest du in deinem Gartenhaus eine Feuerstelle, beispielsweise einen Herd, planen, sind mindestens 3 m Abstand zur Grundstücksgrenze empfehlenswert.

 

 

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