Kaufberater Zeitschaltuhren

Ob Waschmaschine, Lampe oder Fernseher: Zeitschaltuhren sorgen nicht nur für eine individuelle und zeitgenaue Bedienung, sondern helfen auch beim Geldsparen. Mit einer Zeitschaltuhr kannst du deine Geräte zu Leerlaufzeiten vom Stromnetz trennen. So verbrauchen sie im inaktiven Zustand nicht unnötig Strom. Welche Vorteile Zeitschaltuhren noch bieten und worauf beim Kauf zu achten ist, erfährst du in diesem Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

  1. So funktioniert eine Zeitschaltuhr
  2. Diese drei Varianten gibt es
  3. Wichtige Kaufkriterien
  4. Für jeden Ort die richtige Zeitschaltuhr

 

So funktioniert eine Zeitschaltuhr

Eine Zeitschaltuhr kann einfach zwischen Gerät und Stromquelle installiert werden. Solange sie ausgeschaltet ist, bleibt der Stromkreis unterbrochen und wird erst dann aktiviert, wenn ihr Schalter umgelegt wird. Über entsprechende Steuerapplikationen kannst du den Timer einstellen, sodass sich die Zeitschaltuhr zur gewünschten Zeit ein- und ausschaltet. Auf diese Weise lassen sich auch verschiedene Zeitabschnitte einplanen.

Das ist insbesondere während einer längeren Abwesenheit praktisch, sodass potenzielle Einbrecher neben Bewegungsmeldern und weiteren Sicherheitstechniken beispielsweise durch eine unregelmäßige Beleuchtung abgeschreckt werden.

 

Diese drei Varianten gibt es

Zeitschaltuhren gibt es in drei verschiedenen Ausführungen: als analoge und digitale Zeitschaltuhren oder als Funksystem. Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.

Viele Einstellungsmöglichkeiten mit einer digitalen Zeitschaltuhr

Mit einer digitalen Ausführung ist es dir möglich, gewünschte Schaltzeiten sehr genau einzustellen. Diese Zeitschaltuhren haben mehrere Menütasten und ein Display mit bis zu 15 auswählbaren Programmen, die für eine minutengenaue Steuerung sorgen. So können beispielsweise verschiedene Wochentage unterschiedlich eingestellt werden.

Geringer Energieverbrauch mit analogen Zeitschaltuhren

Bei einer analogen beziehungsweise mechanischen Zeitschaltuhr werden die Zeiten mithilfe verschiebbarer Reiter auf einem Kunststoffkranz eingestellt. Dieser dreht sich innerhalb von 24 Stunden im Uhrzeigersinn, sodass du für jede Tageszeit individuelle Einstellungen vornehmen kannst. Schiebst du die Reiter nach oben, lässt sich die Stromzufuhr in 15- bis 30-minütigen Intervallen steuern. Kombinierst du mehrere miteinander, ist eine Verlängerung oder zeitliche Trennung möglich.

Funksysteme für Geräte ohne Steckdose

Möchtest du gerne deine Rollläden oder Leuchten über eine Zeitschaltuhr betreiben, bietet sich der Einsatz eines Funksystems an. Mit diesem können auch Geräte ohne Steckdosenanschluss zeitgenau und ohne Mühe angeschaltet werden. Funksysteme verfügen über einen Sender und mehrere individuell steuerbare Funkmotoren. Die Bedienung ist ähnlich wie bei digitalen Zeitschaltuhren.

 

Wichtige Kaufkriterien

Neben den technischen Daten solltest du beim Kauf einer Zeitschaltuhr darauf achten, dass die entsprechenden Ausstattungsmerkmale deinen Anforderungen entsprechen. Hier sind einige wichtige Merkmale aufgeführt:

Steuerelemente

Ein großes Display und große Tasten ermöglichen eine komfortable Bedienung beim Einstellen. Damit du deine Zeit nicht mit dem Durchsuchen eines Menüs vergeudest, eignen sich Modelle mit Direktwahltasten. Mit deren Hilfe kannst du direkt einen bestimmten Tag, eine Woche oder den Zufallsbetrieb auswählen. Analoge Zeitschaltuhren gibt es mit 48 oder 96 verschiebbaren Reitern auf einem Schaltkranz.

Programmierbare Zeitabstände

Mit besonders kurz schaltbaren Zeitintervallen kannst du deine Zeitschaltuhr sehr genau einstellen. Bei analogen Modellen sind hierbei Zeitabstände von 30 oder 15 Minuten möglich. Mithilfe einer digitalen Zeitschaltuhr hingegen kannst du kürzere Intervalle minutengenau auswählen.

Manuelles Ein- und Ausschalten

Mithilfe eines externen Schalters kannst du deine angeschlossenen Geräte unabhängig von deiner Zeitschaltuhr bedienen. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn du von deinen üblichen Gewohnheiten abweichst und beispielsweise einmal früher nach Hause kommst.

Unser Tipp: Um deine Steckdose vor Staub und Schmutz zu schützen, empfiehlt sich die Anbringung einer entsprechenden Abdeckung.

Maximale Belastbarkeit

Wie bei den meisten Geräten, die über Strom betrieben werden, sollte auch bei einer Zeitschaltuhr die maximale Belastbarkeit in Watt (W) beachtet werden. Mit einem Durchgangsstrom von mindestens 3.500 W kannst du die verschiedensten Verbraucher verwenden. So ist über eine Steckdosenleiste auch der Betrieb mehrerer Geräte gleichzeitig möglich.

Hinweis: Nähere Informationen zur Belastbarkeit findest du in den Herstellerangaben.

Sicherheit des Gehäuses

Insbesondere an Einsatzorten, die eine erhöhte Luftfeuchtigkeit oder Schmutzbelastung aufweisen, ist eine dafür ausgelegte Zeitschaltuhr empfehlenswert. Achte hierfür auf die Schutzart des Gehäuses. Im Außenbereich sollte es mindestens über die Schutzart IP44 verfügen, die das Eindringen von Fremdkörpern mit einer Größe von mindesten 1 mm und Spritzwasser verhindert.

 

Für jeden Ort die richtige Zeitschaltuhr

Damit du zur richtigen Zeitschaltuhr greifst, sind hier die optimalen Anwendungsbereiche für dich aufgeführt.

  • Am sparsamsten sind digitale oder analoge Zeitschaltuhren, deren Belastbarkeit 3.600 W beträgt. In Kombination mit einer Steckdosenleiste werden die Geräte bei Nichtverwendung vom Stromnetz genommen, und es entstehen keine versteckten Kosten durch den Stand-by-Betrieb.
  • Hast du vor, im Außenbereich bestimmte Gartengeräte wie einen Rasensprenger oder die Beleuchtung über eine analoge Zeitschaltuhr zu betreiben, entscheide dich für eine Zeitschaltuhr mit Schutzart IP44.
  • Mit einem Funksystem betreibst du auch Geräte ohne Steckdosenanschluss und kannst damit sogar mehrere gleichzeitig steuern.

 

 

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