Kaufberater Überwachungskameras

Du möchtest gerne wissen, was zu Hause vor sich geht, auch wenn du nicht da bist? Oder genau sehen, wer vor deiner Tür steht? Mit einer Überwachungskamera kannst du deine vier Wände oder das Büro überwachen und vor Einbrechern schützen. Dank unterschiedlicher Kameravarianten werden dir verschiedene Einsatzmöglichkeiten geboten, sei es zur Objektüberwachung oder als »Babysitter« für Haustiere und Kinder.

Inhaltsverzeichnis

  1. Dafür ist eine Überwachungskamera gut
  2. Verschiedene Kameravarianten auf einen Blick
  3. Triff die richtige Kaufentscheidung
  4. Alles gut im Blick: die Leistungsklassen
  5. So läuft alles richtig: Montage, Installation und Nutzung

 

Dafür ist eine Überwachungskamera gut

Innerhalb der Sicherheitstechnik bringt eine Überwachungskamera viele Vorteile zur Haus- und Wohnungssicherung mit sich. Durch die Möglichkeit einer Aufzeichnung rund um die Uhr dient sie auch als Abschreckung für Kriminelle und zur Beweissicherung im Ernstfall. Mittels Antenne können moderne Geräte mit dem heimischen Netzwerk verbunden und beispielsweise per Livestream auf dein Smartphone übertragen werden.

 

Verschiedene Kameravarianten auf einen Blick

Neben dem geplanten Standort spielt bei der Wahl einer Überwachungskamera auch der Einsatzzweck eine wichtige Rolle. Hier findest du einige Unterscheidungsmerkmale:

Indoor-Kameras

Zum Einsatz innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses ist beinahe jede Kameravariante geeignet. Selbst dann, wenn du sie hinter einem Fenster montierst, um den Eingangsbereich und die Haustür zu überwachen. Einige Modelle sind konkret für den Gebrauch in Innenräumen gefertigt und mit einem entsprechenden Hinweis versehen.

Outdoor-Kameras

Einige Überwachungskameras sind von einer staub- und wassergeschützten Hülle umgeben, sodass sie bedenkenlos im Außenbereich installiert werden können. Mittels Hinweisen wie »für den Außeneinsatz geeignet« oder »Outdoor« wird diese Eignung kenntlich gemacht.

Kameraattrappen

Mithilfe von Dummys, die nur die Optik einer Kamera, aber keine Elektronik besitzen, kannst du mögliche Einbrecher abschrecken. Platziere sie dafür an Stellen, die gut einsehbar sind und von Fremden schnell wahrgenommen werden. Die preiswerten Attrappen täuschen ihre Funktionsfähigkeit meistens durch integrierte LEDs vor, die blinken oder leuchten.

 

Triff die richtige Kaufentscheidung

Erfüllt die Überwachungskamera auch deine Anforderungen? Nachfolgend kannst du dich über die verschiedenen technischen Funktionen und Ausstattungsmerkmale informieren.

Für Nachteulen

Um deine Wohnung oder das Haus umfassend zu überwachen, ist eine Nachtsichtfunktion von Vorteil. Mehrere Infrarot-LEDs sind dafür um das Objektiv herum verteilt und senden mithilfe eines Sensors das entsprechende Schwarz-Weiß-Bild an die Empfangsbasis. Die Reichweite beträgt bei solchen Nachtsichtgeräten je nach Preisklasse zwischen 15 und 25 m.

Schwenk- und neigbare Kameras

Einige Überwachungskameras sind mit praktischen Motoren ausgestattet, über die du das Gerät schwenken oder neigen kannst. Diese Technologie wird Pan-Tilt-Zoom (PTZ) genannt und macht ein manuelles Einstellen dank eines Tastenklicks in der entsprechenden App überflüssig. Auch Zoomobjektive können bei einigen Modellen auf diese Weise verstellt werden.

Speichermodule

Möchtest du die Videoaufnahmen für einen späteren Zeitpunkt speichern, greife zu einer Kamera inklusive Speicherkarten-Einschub. Damit kannst du bei Bedarf auf Knopfdruck automatisch oder in bestimmten Zeitabständen Videos aufzeichnen oder Fotos machen.

Integrierter Bewegungsmelder

Hat deine Überwachungskamera einen integrierten Bewegungsmelder, aktiviert sie sich im Falle einer wahrgenommenen Bewegung von selbst. Sobald eine Unregelmäßigkeit registriert wurde, wird eine entsprechende Meldung an dein Smartphone oder deinen Computer weitergeleitet.

Ton

Ist die Kamera mit einem Mikrofon ausgestattet, empfängst du neben dem Video- und Bildmaterial auch Tonsignale. Mithilfe dieser Funktion kannst du die Lage zusätzlich kontrollieren.

Stromzufuhr

Die Stromversorgung erfolgt in der Regel über haushaltsüblichen Standardstrom aus der Steckdose. Dafür sind die meisten Überwachungskameras mit Netzteilen ausgestattet. Achte bei der Montage auf eine entsprechende Nähe zur Stromquelle. Kameras für den Außenbereich können mittels 220-V-Anschluss direkt an die Außenverkabelung oder als Niedervolt-Gerät mit Netzteil angeschlossen werden.

Schutz vor Wasser und Staub

Mithilfe der Schutzart kannst du leicht überprüfen, für welche Orte deine Überwachungskamera geeignet ist. Die IP-Schutzart gliedert sich in zwei Ziffern, die Aussagen über die Staub- (1 bis 6) und Wasserdichtheit (1 bis 9) treffen. Bei einem Gehäuse mit der Schutzart IP69 kannst du also von einem besonders hohen Schutz vor Außeneinflüssen ausgehen.

Netzwerkverbindung

Dank WLAN-Modul lassen sich die meisten Überwachungskameras schnell und einfach mit dem kabellosen heimischen Netzwerk verbinden. Ist das Gerät überdies mit einer WPS-Taste ausgestattet, kannst du es durch einen weiteren Klick auf die entsprechende Taste in kürzester Zeit mit deinem WLAN-Router verbinden. Alternativ kann die Verbindung auch manuell durch Eingabe des Netzwerkschlüssels erfolgen. Für eine besonders stabile und sichere Verbindung kannst du einige Ausführungen auch mit Ethernet-Kabel betreiben.

Passt alles zusammen?

Damit du deine neue Überwachungskamera unkompliziert in Betrieb nehmen kannst, solltest du dich vorab über die Hardware-Anforderungen informieren. In der Produktbeschreibung findest du meist wichtige Hinweise zu eventuellen Einschränkungen in der Kompatibilität mit anderen Sicherheitssystemen wie Alarmanlagen & Sirenen. Normalerweise lassen sich WLAN-Kameras in beinahe alle kabellosen Netzwerke integrieren.

Übertragung außerhalb der eigenen vier Wände

Möchtest du die Video- und Bildaufnahmen deiner Kamera auf dein Smartphone oder Tablet übertragen, ist meist eine bestimmte Software wie beispielsweise eine App erforderlich. Den meisten Kameras liegt eine Anleitung zur Anmeldung und Inbetriebnahme einer solchen bei.

Unser Tipp: Mit einem DNS-Server ist deine Überwachungskamera auch bei ausgeschaltetem Heim-PC erreichbar.

 

Alles gut im Blick: die Leistungsklassen

Damit du alles gut im Blick hast, solltest du dich vor dem Kauf einer Überwachungskamera auch mit den verschiedenen Auflösungen beschäftigen. Welche Qualität ist für deine Zwecke am besten geeignet?

  • In einer Wohnung kannst du als Grundausstattung zu einer Kamera für den Innenbereich mit einer VGA-Auflösung von 640 x 480 Pixeln greifen. Durch die Verbindung mit einem heimischen Netzwerk können die Aufnahmen von Türspion oder Webcam auf Computer oder Smartphone übertragen werden.
  • Benötigst du eine umfassendere Sicherheitsausstattung, kannst du zusätzlich auch den Außenbereich des Hauses mit Überwachungskameras ausrüsten. Damit du von einem Gerät aus auf alle Videoaufnahmen zugreifen kannst, empfiehlt sich die Anschaffung von mehreren Kameras desselben Herstellers. Um auch Details gut erkennen zu können, sollte die HD-ready-Auflösung bei 1.280 x 720 Pixeln liegen.
  • Mit Geräten, die dreh- und schwenkbar sind und sogar eine Nachtsichtfunktion besitzen, machst du dein Zuhause oder Büro absolut einbruchsicher. Solche Exemplare haben in der Regel eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und können mit der richtigen Internetverbindung über eine App weltweit übertragen werden.

 

So läuft alles richtig: Montage, Installation und Nutzung

Für einen einwandfreien Betrieb ohne Schwierigkeiten haben wir hier vier Tipps für dich zusammengestellt, auf die du bei der Verwendung achten solltest.

  1. Indoor-Kameras besitzen meist einen Ständer mit Kugelgelenk, sodass eine manuelle Ausrichtung möglich ist. Diese Exemplare kannst du einfach aufstellen oder mittels Schrauben an einem Ort deiner Wahl fixieren.
  2. Der Lieferumfang von Outdoor-Kameras umfasst in der Regel das benötigte Befestigungsmaterial. Alternativ kann dieses aber auch gesondert beschafft werden. Auch wenn die IP-Schutzart entsprechende Witterungsverhältnisse erlaubt, solltest du solche Kameras an einem Ort montieren, der vor Sonne, Wind und Wetter geschützt ist.
  3. Berücksichtige bei der Nutzung deines Überwachungsgeräts das deutsche Recht am eigenen Bild und das Persönlichkeitsrecht: Überwache wirklich nur dein Eigentum, und informiere Besucher mittels Hinweisschildern über die installierten Geräte.

 

 

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