Kaufberatung Küchenöfen

Mit dem Einbau eines Küchenofens sorgst du nicht nur für eine nostalgische Atmosphäre, sondern heizt deinem Zuhause auch ordentlich ein. So ein Festbrennstoffherd ist eine schöne Alternative zu Elektro- oder Gasöfen und zudem effizienter als die gängigen Geräte. Was für einen Küchenofen spricht und wie du den richtigen Ofen für dein Zuhause findest, erfährst du in diesem Ratgeber.

Inhaltverzeichnis

  1. Festbrennstoffherde: die sparsame Alternative
  2. Welche Modellvarianten gibt es bei Küchenöfen?
  3. Damit dein Küchenofen auf Touren kommt – Brennstoffe
  4. Welcher Ofen ist der richtige für dich?

 

Festbrennstoffherde: die sparsame Alternative

Kochen und Heizen mit einem Festbrennstoffofen – ist das überhaupt noch zeitgemäß? Die Antwort lautet ja, da du die Wärme sowohl zum Kochen als auch zum Heizen des Raumes energieeffizient nutzt. Außerdem sind Küchenöfen aus umwelttechnischer Sicht praktisch, da du dich bei der Verwendung an einem nachwachsenden Rohstoff bedienst. Anders als E- und Gasherde, die mit Strom oder Gas betrieben werden, heizt du deinen Küchenofen mit Holz. Somit kannst du Heiz- und Stromkosten sparen.

Unser Tipp: Beachte beim Einbau eines Festbrennstoffherds in jedem Fall, dass die nötige Sicherheitstechnik vorhanden ist, um Brände zu vermeiden.

 

Welche Varianten gibt es bei Küchenöfen?

Küchenöfen gibt es in verschiedenen Varianten und Materialien. Neben dem äußeren Erscheinungsbild haben die Materialien auch thermische Unterschiede. Welche das sind, erfährst du hier.

Küchenöfen aus Edelstahl

Küchenöfen aus Stahl wirken modern und zeichnen sich in ihrer Thermik darin aus, dass sie sehr schnell heiß werden. Wärme speichern kann dieses Material nur schwer, was aber auch Vorteile mit sich bringen kann. So lassen sich kleine Räume schnell aufheizen, und ein Überhitzen wird verhindert. Zudem ist Stahl ein Material, das leicht zu reinigen ist.

Küchenöfen aus Gusseisen

Der Klassiker unter den Festbrennstoffherden ist die Fertigung aus Guss. Besonders robust und stabil kann Guss Wärme schnell an die Umgebung ableiten. Gleichzeitig funktioniert die Wärmespeicherung einwandfrei, sodass du beispielsweise Feuerholz sparsam verwenden kannst.

Eine Verkleidung aus Kacheln für deinen Küchenherd

Mit Kacheln verkleidete Küchenherde bringen einen antiken Charme in deine Küche. Darüber hinaus besitzen Kachelöfen gute thermische Eigenschaften. Sie können Wärme sehr lange speichern, ohne sie entweichen zu lassen. Je nach Größe des Ofens und Raumes bleibt die Wärme so bis zu fünf Stunden erhalten. So kannst du Energie sparen und hast trotzdem lang anhaltende Wärme

Naturstein, Speckstein und Serpentino

Ähnlich wie Kacheln haben Küchenöfen mit einer Verkleidung aus Naturstein, Speckstein oder Serpentino wärmespeichernde Eigenschaften, die bis zu 24 Stunden für Wärme sorgen können. Zudem sind Verkleidungen aus Naturstein ein schöner Hingucker, da die Maserungen nie gleich sind.

 

Damit dein Küchenofen auf Touren kommt – Brennstoffe

Um für Wärme in deinem Zuhause zu sorgen und leckere Mahlzeiten zuzubereiten, braucht es geeignete Brennstoffe, die deinem Küchenofen einheizen.

  • Ein beliebter Brennstoff sind hierbei Holzscheite, da Holz ein nachwachsender Rohstoff und dadurch ressourcenarm ist. Wähle eine Holzart, die wenig harzt, so sparst du dir Arbeit bei der Reinigung der Brennkammer.
  • Mit Holzbriketts erhältst du die gleichen Vorteile, nur dass sie aufgrund ihrer gepressten Verarbeitung langsamer abbrennen. Außerdem sind sie geräuschärmer. So sind sie eine gute Alternative zum klassischen Holzscheit.
  • Eine kleinere Variante sind sogenannte Holzpellets, die jedoch in der Regel in entsprechenden Pelletöfen verwendet werden, die für ein optimales Abbrennen sorgen.

Unser Tipp: Jegliche Laub- und Nadelhölzer bieten sich für deinen Kaminofen an. Achte darauf, dass die Holzscheite trocken sind, sie sollten eine Restfeuchtigkeit von 20 % haben. Zu feuchtes Holz ist ineffektiv, da kaum Flammen erzeugt werden. Lagere die Holzscheite also an einem trockenen und luftigen Ort.

 

Welcher Ofen ist der richtige für dich?

Damit du den richtigen Ofen findest, solltest du dir vorher Gedanken gemacht haben, wofür du einen Küchenherd nutzen möchtest – so fällt die Wahl auf einen geeigneten Ofen leichter und ist auf deine Bedürfnisse abgestimmt.

Zum Kochen und Backen

Mit einem Festbrennstoffherd erreichst du weit höhere Temperaturen als mit einem herkömmlichen E- oder Gasherd. Zwar ist die Regulierung der Temperatur komplexer, aber eingebaute Thermometer zeigen die dir aktuelle Temperatur an. So weißt du, wann du Feuerholz nachlegen musst. Für mehr Kochplatz eignet sich ein Ofen mit mindestens zwei Herdplatten.

Möchtest du zusätzlich zu der Möglichkeit des Kochens deinen Raum beheizen, ist ein Küchenherd mit wärmspeichernden Eigenschaften von Vorteil. Ist dein primärer Wunsch das Kochen, solltest du dich für ein Material entscheiden, das schnell Wärme abgibt. Neben dem Kochen möchtest du zusätzlich backen? Dann solltest du beim Kauf auf einen integrierten Backofen achten. 

Großer oder kleiner Raum?

Möchtest du einen kleinen Raum zusätzlich beheizen, bietet sich ein Küchenherd an, der rasch Wärme abgibt und rasch auskühlt – so kannst du ein Überhitzen des Raumes verhindern und musst nicht notgedrungen lüften. Große Räume brauchen länger zum Erwärmen, daher bietet sich hier ein Ofen an, der die Wärme lange speichern kann – Natursteine und Kachelöfen sind dafür ideal.  

Hinweis: Neben dem Ofen findest du hier im OTTO-Baumarkt-Shop auch Zubehör, das du für den Einbau eines Küchenofens benötigst, wie Ofenrohre, Glasbodenplatten zum Schutz deines Fußbodens, Aschesauger und vieles mehr.

 

 

Die Produkte in der Kategorie Küchenöfen wurden von 47 Kunden durchschnittlich mit 4.5 von 5 Sternen bewertet.
OTTO und Partner brauchen für einzelne Datennutzungen deine Einwilligung, um dir unter anderem Informationen zu deinen Interessen anzuzeigen. Mit Klick auf "Ok" gibst du diese Einwilligung. Deine Einwilligung kannst du hier ablehnen.