Kaufberater Teppichboden


Durch das Verlegen von Teppichboden sorgst du in Wohn- und Arbeitsbereich für eine angenehme Atmosphäre. Mit einem Teppich senkst du die Geräuschbelastung in deiner Wohnung und bringst Gemütlichkeit in alle Räume. Ob du den Boden für spielende Kinder abfedern möchtest oder einen strapazierfähigen Belag für deine Geschäftsräume suchst — bei unserer großen Auswahl von Teppichen ist auch für dich der Richtige dabei.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zwischen Kuschelfaktor und Trittschalldämmung: die Teppichvarianten
  2. Zur Strapazierfähigkeit: die unterschiedlichen Nutzungsklassen
  3. 10 Tipps: So verlegst du deinen Teppichboden selbst

 

Zwischen Kuschelfaktor und Trittschalldämmung: die Teppichvarianten

Hochflorteppiche für ein kuscheliges Barfußerlebnis

Mit Teppichfasern ab einer Länge von 13 mm ist der Hochflorteppich besonders weich und flauschig. Damit sorgt er für ein gemütliches Gefühl im Raum und eignet sich gut zum Barfußgehen. Im Wohnzimmer oder Schlafzimmer behältst du so warme Füße.

Kurzflorteppiche: die pflegeleichten Allrounder

Falls du eine Hausstauballergie hast, ist der Kurzflorteppich ideal für dich geeignet, da sich Milben in den kurzen Fasern nicht gut halten können. Gleichzeitig bleibt Staub am Teppich haften und kann dadurch nicht unkontrolliert durch den Raum fliegen.

Teppiche für die Fußbodenheizung

Teppichboden ist zum Verlegen über einer Fußbodenheizung geeignet. Im Gegensatz zu harten und kühlen Bodenbelägen wie Holz oder Fliesen wärmt sich der Teppich schnell auf und kann diese Wärme an den Raum abgeben. Damit reduzierst du deinen Energieverbrauch und erhältst angenehm warme Füße.

Teppiche mit Trittschalldämmung

Teppichboden dämpft die Schritte und sorgt somit für eine ruhigere Raumatmosphäre. Die Trittschalldämmung kann durch einen Vliesrücken auf der Rückseite des Teppichs herbeigeführt werden, der für zusätzliche Schalldämpfung sorgt. Besonders geeignet ist diese Variante, wenn Kinder in deinem Zuhause toben oder es sehr hellhörig ist.

 

Zur Strapazierfähigkeit: die unterschiedlichen Nutzungsklassen

Die Einteilung in Nutzungsklassen sagt dir, wie belastbar dein Teppichboden ist. Dabei wird zwischen Teppichen für den Wohnbereich (NK 20) und für den gewerblichen Bereich (NK 30) unterschieden. Bei der Auswahl des für dich richtigen Teppichs hilft dir diese Übersicht:

Nutzungsklasse (NK) 21: geringe Beanspruchung

Teppiche der Nutzungsklasse 21 kannst du gut im Schlaf- oder Gästezimmer verlegen, da sie auf eine geringe Beanspruchung ausgelegt sind. Sie zeichnen sich häufig durch eine geringere Preisklasse aus.

Nutzungsklasse (NK) 22: durchschnittliche Beanspruchung

Teppichboden der Nutzungsklasse 22 ist für Räume geeignet, die du viel nutzt. Eine durchschnittliche Belastung des Bodens findet meist in Wohn-, Kinder- oder Arbeitszimmern statt. Auch im Wohnzimmer, wo du mit Gästen zusammenkommst, ist diese Teppichart praktisch.

Nutzungsklasse (NK) 23: hohe Beanspruchung

Vor allem im Eingangsbereich deiner Wohnung wird Teppichboden stark beansprucht. Verlege hier Teppiche der Nutzungsklasse 23. Gerade in Fluren kommen sie zum Einsatz, da sie auf die hohe Beanspruchung durch Schuhsohlen und äußere Einflüsse ausgelegt sind.

Nutzungsklasse (NK) 31: geringe Beanspruchung im gewerblichen Bereich

Im gewerblichen Bereich ist die Belastung von Teppichboden meist höher. Die 30 kennzeichnet die Nutzungsklasse für den gewerblichen Bereich. In Kanzleien, Hotelzimmern oder Konferenzräumen kann die NK 31 für eine geringe Beanspruchung im gewerblichen Bereich eingesetzt werden.

Nutzungsklasse (NK) 32: durchschnittliche Beanspruchung im gewerblichen Bereich

In Hotel- oder Restauranträumen empfiehlt sich das Verlegen von Teppichboden der Nutzungsklasse 32. Auch mittelgroße Büros oder kleinere Verkaufsräume weisen meist eine durchschnittliche Beanspruchung auf und eignen sich daher für einen Teppich dieser Kategorie.

Nutzungsklasse (NK) 33: hohe Beanspruchung im gewerblichen Bereich

Wo der Teppichboden hohe Beanspruchung erfährt, triffst du mit der Nutzungsklasse 33 die richtige Wahl. Im gewerblichen Bereich sind das zumeist große Hotels, Geschäfte oder Schulen. Auch stark frequentierte Restaurants eignen sich dafür, da sich der Teppich durch eine hohe Stabilität und Langlebigkeit auszeichnet.

 

10 Tipps: So verlegst du deinen Teppichboden selbst

Du kannst deinen Teppichboden auch ohne viel Vorerfahrung leicht selbst verlegen. Richte dich dabei auch nach der beiliegenden Gebrauchsanleitung. Mit dem passenden Zubehör gelingt dir das Verlegen schnell und einfach.

  1. Als Vorbereitung sollte alter Teppichboden restlos entfernt werden. Falls du Laminat oder Fliesen als Bodenbelag hast, säubere diese. Große Fugen oder andere Unebenheiten kannst du verspachteln.
  2. Nachdem der Teppich ausgerollt wurde, muss er auf die passende Größe zugeschnitten werden. Achte darauf, an den Seiten einige Zentimeter überstehen zu lassen. Wenn du später die Leisten verlegst, entfernst du diesen Überstand passgenau.
  3. Lasse den Teppichboden einige Minuten liegen, bis keine Falten oder Wellen mehr im Teppich zu sehen sind.
  4. Nun werden die Stöße mit einem scharfen Teppichmesser zugeschnitten. Achte darauf, nicht zu viel zu entfernen. Überstände können später noch korrigiert werden.
  5. Streiche den Teppich von der Mitte nach außen glatt, damit er optimal liegt.
  6. Anschließend kann der Teppich fixiert werden. Wohnst du in einer Mietwohnung, verwende ein Vliesklettband oder ein Verlegklettband. Damit befestigst du den Teppich am Boden und an den Türschwellen und kannst ihn einfach wieder entfernen, wenn du ausziehst.
  7. Solltest du Teppichboden im Eigentum verlegen wollen, ist die klassische Verklebemethode möglich. Klappe zunächst die Hälfte des Teppichs um und bestreiche den Boden mit Kleber und lasse den Kleber etwas auslüften. Im Anschluss wird der Teppich zurück auf den Boden geklappt und von der Mitte nach außen glatt gestrichen. Zur Sicherheit sollten die weiteren Hinweise zum Auslüften in der Anleitung deines Kleberherstellers beachtet werden.
  8. Bei der zweiten Hälfte des Teppichs gehst du genauso vor.
  9. Nun kannst du die überstehenden Ränder abschneiden.
  10. Zuletzt können die Sockelleisten angebracht werden. Dein Teppichboden ist jetzt fertig verlegt.

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