Kaufberater Warmwassergeräte

Du hast im Bad oder in der Küche keinen Warmwasseranschluss? Zu Hause, auf der Parzelle oder in der Werkstatt? Die Lösung ist ein Warmwassergerät. Ob ein Speicher- oder ein Durchlaufgerät für dich infrage kommt, hängt von den Gegebenheiten ab und davon, was du benötigst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warmes Wasser aus dem Kaltwasseranschluss – Warmwassergeräte
  2. Zwei Varianten in der Übersicht – Speicher- oder Durchlauferhitzer
  3. Darauf ist beim Kauf zu achten

 

Warmes Wasser aus dem Kaltwasseranschluss – Warmwassergeräte

Warmwassergeräte, die auch Untertischgeräte, Kleinspeicher oder Boiler genannt werden, können kaltes Wasser auf bis zu 100 °C aufheizen. Die verschiedenen Geräte heizen das Wasser entweder kurzfristig oder dauerhaft auf. Alle Geräte werden zwischen der Wasserleitung und der Armatur angebracht.

 

Zwei Varianten in der Übersicht – Speicher- oder Durchlauferhitzer

Die verschiedenen Warmwasserbereiter unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Kapazität vorhanden ist oder wie lange das Wasser warm bleiben soll. Eines ist ihnen gemein – ein Warmwassergerät wird immer über einen Stromanschluss betrieben. Dieser muss also vorhanden bzw. eingeplant sein.

Durchlaufende Wärme

Bei dem Durchlauferhitzer wird das Wasser direkt beim Verwenden aufgeheizt, sodass du nicht auf ein Aufheizen warten musst. Für das warme Wasser musst du also lediglich deine Armatur betätigen.

Warmes Wasserlager

Bei einem Speichergerät wird das Wasser auf eine Temperatur von bis zu 100 °C aufgeheizt und gespeichert. Energieeffiziente Boiler sind häufig aus wärmedämmenden Materialien wie Edelstahl hergestellt. Die gängigsten Bauarten sind Wand-, Untertisch- und Standspeicher.

 

Darauf ist beim Kauf zu achten

Vor und beim Kauf eines Warmwassergeräts solltest du verschiedene Aspekte bedenken, damit du am Ende ein passendes Gerät besitzt. Wenn du unsicher bist, lass dich von einer Fachkraft beraten.

Leistungsnachweis – Heizen und Energie

Bei Durchlauferhitzern wird das Wasser während der Warmwasserbereitung erhitzt, weswegen eine höhere Heizleistung notwendig ist. Das Wasser wird dort mit einer Leistung von 3,5 bis 27 kW erhitzt. Die Geräte haben meistens die Energieeffizienzklasse A.

Die Speicher benötigen eine niedrigere Leistung, welche zwischen 2 und 6 kW liegt. Das Aufheizen dauert hier etwas länger und variiert je nach Gerät zwischen 12 und 185 Minuten. Da die Warmwasserspeicher konstant Strom ziehen, haben sie die Energieeffizienzklasse C.

Jetzt wird’s heiß – Temperatur

  • Durchlauferhitzer: Hier wird das Wasser fließend warm und erreicht dabei Temperaturen von 30 bis 75 °C.
  • Warmwasserspeicher: Bei diesen Geräten wird das Wasser deutlich wärmer, sodass Temperaturen bis zu 100 °C erreicht werden.

Hinweis: Bei vielen Geräten gibt es ein kleines Display oder einen Regler, an dem du die gewünschte Temperatur einstellen kannst. Bei Speichern gibt es eine Funktion, mit der du angeben kannst, wann das Wasser aufgeheizt sein soll.

So viel geht rein – das Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen ist beim Kauf eines Warmwasserspeichers zu beachten, da es dir angibt, wie viel Wasser maximal gespeichert werden kann. Je nach Ausführung liegt das Volumen zwischen 3,5 und 80 Litern. Bei einem 2- bis 3–Personen-Haushalt sollte dein Speicher für die Dusche beispielsweise ein Fassungsvermögen von ca. 50 Litern haben.

Da bei den Durchlauferhitzern das Fassungsvermögen nicht relevant ist, solltest du hier auf die Durchflussmenge achten. Durch viele Erhitzer fließen pro Minute bis zu 11 Liter Wasser.

Die richtige Größe für den richtigen Platz

Die Gegebenheiten deines Badezimmers oder deiner Küche sind entscheidend für die Größe und die Montageart des Geräts. Dabei eignen sich Wand- und Untertischspeicher als platzsparende Variante, Standspeicher passen in größere Räume.

 

 

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