Kaufberater Saunaöfen

Mit einem Saunaofen heizt du deiner Sauna erst richtig ein. Er arbeitet energieeffizient, heizt die Kabine schnell auf und kann trockene oder feuchte Hitze erzeugen. Durch die Saunasteine wird die Wärme gleichmäßig an die Kabine abgegeben. Die Montage kannst du mit etwas handwerklichem Geschick problemlos selbstständig durchführen, lediglich für den Stromanschluss empfiehlt sich das Heranziehen einer Fachkraft. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf es beim Kauf ankommt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Elektroofen vs. Bio-Saunaofen
  2. Funktionen und Merkmale von Saunöfen
  3. 4 Tipps zur Pflege deines Saunaofens

 

Elektroofen vs. Bio-Saunaofen

Saunen sind fast so alt wie die Menschheit selbst, die ersten Saunen gab es bereits in der Steinzeit. Mit diesen Modellen kommst du im Hier und Jetzt ins Schwitzen: Für den Einbau in deinen eigenen vier Wänden eignen sich folgende zwei Modelle.

Der beliebte Elektroofen

In heimischen Saunen kommen in der Regel elektrische Öfen zum Einsatz. Du kannst sie per Knopfdruck bedienen. Die Hitze wird durch den Stromanschluss schneller als bei anderen Öfen produziert, sodass der Saunagang nicht lange warten muss. Zudem sind Elektroöfen sicher, wartungsarm und günstig in der Anschaffung.

Bio-Saunaofen

Mit einem Bio-Kombiofen kannst du zwischen einer trockenen finnischen Sauna und einem regulierbaren Dampfbad auswählen. Die Temperatur bleibt bei dieser Variante niedrig, während über einen dafür vorgesehenen Tank Wasserdampf erzeugt wird. Einige Ausführungen sind überdies mit Schalen für ätherische Öle ausgestattet – so steht dem Spa-Aufenthalt daheim nichts im Wege.

 

Funktionen und Merkmale von Saunaöfen

Saunaöfen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Ausstattungen. Welcher Ofen am besten zu deiner Sauna passt und worauf es bei der Auswahl ankommt, erfährst du hier.

Optimale Heizleistung für eine schnelle Aufwärmphase

Die erreichbare Leistung von Saunaöfen liegt bei 3 bis 9 kW. Zum Aufheizen benötigen sie in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Besonders energieeffizient ist dein Ofen, wenn Leistung und Fläche aneinander angepasst sind:

  • Mit einer Leistung von 3 kW sorgst du in einer Sauna von 2 bis 5 m² für ausreichend Wärme.
  • Saunen mit 4 bis 6 m² hingegen benötigen 4 kW.
  • 6 kW kommen bei 6 bis 8 m² zum Einsatz.
  • Bei einer Fläche von 7 bis 12 m² solltest du einen Ofen mit 8 kW verwenden.
  • Besonders große Saunen mit 9 bis 14 m² benötigen eine Heizleistung von 9 kW.

Unser Tipp: Wenn du deine Gartensauna mit einem Saunaofen ausstatten willst, achte aufgrund der kühleren Raumtemperatur auf eine höhere Leistungsstufe.

Größen

Saunaöfen sind grundsätzlich in einheitlichen Größen erhältlich, die sich nur minimal unterscheiden. Die Leistung wird davon nicht beeinträchtigt. Gängige Größen sind beispielsweise 41 x 29 x 65 cm, 41 x 30 x 58 cm oder 48 x 31 x 54 cm. Damit du deine Kabine noch mit Bänken und einem Kübel ausstatten kannst, achte auf genügend Platz neben dem Ofen.

Die richtige Befestigung

Bestenfalls befestigst du deinen neuen Saunaofen an der Kabinenwand. Solltest du dich für eins der wenigen Modelle zum Aufstellen entscheiden, achte auf Standfüße, die eine gute Belüftung ermöglichen. Wenn du ihn direkt neben der Saunatür montierst, kannst du die Sauna unabhängig vom Aufstellort schnell durchlüften. Baue um deinen Ofen ein Schutzgeländer, damit du ihn während der Nutzung nicht versehentlich berührst.

Komfortable Bedienung

Die Steuerung des Ofens ist über das Gehäuse oder ein separates Bedienelement möglich. Die im Saunaofen integrierte Steuerung ist schon vormontiert und nach dem Anschluss direkt einsatzbereit. Ein externes Gerät hingegen kannst du an der Außenseite deiner Saunakabine anbringen. Mit diesem hast du die Möglichkeit, neben der Luftfeuchtigkeit auch die Heizphase und Belüftung zu regulieren.

Angenehme Temperaturen

Die Temperatur deines Saunaofens kannst du individuell einstellen. Einen Elektroofen stellst du punktgenau auf Maximaltemperaturen von 80 und 120 °C ein. Bio-Saunen erreichen mit 50 bis 60 °C geringere Werte. Über einen Thermostat kannst du die Temperatur des Saunaofens regulieren. Wenn sie erreicht ist, schaltet er sich eigenständig ab – das vermeidet ein Überhitzen. Mit einem Klimamesser kannst du den tatsächlichen Wärmegrad in der Kabine kontrollieren.

Hinweis: Um Gefahren wie ein Feuer zu vermeiden, lege keine Gegenstände auf dem Ofen ab.

Gleichmäßige Wärme durch Saunasteine

Insgesamt können Heizöfen bei Saunasteine ein Gewicht zwischen 15 und 20 kg tragen. Für eine gute Wärmespeicherung und -verteilung als auch Luftfeuchtigkeit solltest du möglichst viele Steine einfüllen. Wenn sie nicht bereits im Lieferumfang enthalten sind, kannst du sie separat kaufen.

Unser Tipp: Ein Austausch der Saunasteine bietet sich alle zwei Jahre an, da die Wärmespeicherung irgendwann nachlässt.

Stromanschluss

Ein haushaltsüblicher Schuko-Stecker mit einer Spannung von 230 V ist für einige Saunaöfen ausreichend. Gegenüber starkstrombetriebenen 400-V-Varianten sind diese jedoch weniger leistungsstark. Den Anschluss sollte bestenfalls eine Fachkraft übernehmen.

 

4 Tipps zur Pflege deines Saunaofens

Mit der richtigen Pflege wirst du deinen Saunaofen lange nutzen können und viele schöne Momente in deiner Sauna haben.

  • Vor dem Säubern solltest du den Ofen vollständig abkühlen lassen und vom Stromnetz trennen.
  • Nach der Benutzung genügt ein trockenes Mikrofasertuch, mit dem du über die Oberfläche des Saunaofens wischst. Dadurch wird die Bildung von Kalkflecken durch übrig gebliebenes Wasser vermieden.
  • Verwendest du gerne ätherische Öle als Saunaaufguss, kannst du dadurch entstandene Flecken mithilfe von Zitronensäure in heißem Wasser reinigen. Nach einer kurzen Einwirkzeit brauchst du diese lediglich mit einem feuchten Tuch abzuwischen.

 

 

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