Kaufberater Infrarotkabinen

Mit dem Einbau einer Infrarotkabine schaffst du dir in deinen eigenen vier Wänden deinen persönlichen Wellnessbereich. Die Wärmestrahlen wirken sich wohltuend auf den Körper aus, sind gut zur Muskelentspannung geeignet und sorgen zugleich für eine gute Durchblutung. Die Montage und Inbetriebnahme einer Infrarotsauna ist unkompliziert: Du benötigst neben dem entsprechenden Platz nur eine normale Stromzufuhr.

Inhaltsverzeichnis

  1. Schwitzkabine mit angenehmen Temperaturen
  2. Wesentliche Aspekte beim Kauf einer Infrarotkabine
  3. Finde die optimale Größe für dich
  4. Eine Infrarotkabine aufbauen in 7 Schritten

 

Schwitzkabine mit angenehmen Temperaturen

Infrarotkabinen gehören wie Saunen zu den sogenannten Schwitzkabinen. Der Unterschied liegt vor allem in der geringeren Temperaturspanne von 40 bis 60 °C und in der Entstehung der Wärme. Während bei einer Sauna die Umgebungsluft erhitzt wird, entsteht die Wärme bei der Infrarotstrahlung erst in Verbindung mit der Haut. Lange Aufheizprozesse fallen bei den Wärmekabinen weg und lassen so eine spontane Nutzung zu.

 

Wesentliche Aspekte beim Kauf einer Infrarotkabine

Damit du die für dich richtige Wahl treffen kannst, sind im Folgenden die wichtigsten Kriterien aufgeführt, die du beim Kauf einer Infrarotsauna berücksichtigen solltest – hierin liegen die feinen Unterschiede der einzelnen Modelle.

Unterschiedliche Einstiegsvarianten

Je nachdem, wo du die Sauna platzieren willst, solltest du auf den Einstieg achten. Hast du die Möglichkeit, die Kabine über Eck aufzustellen, kommen für dich Modelle mit Eckeinstieg infrage. Parallel zu einer Wand stellst du Infrarotkabinen mit Fronteinstieg.

Fenster und Türen

Verbaute Glasfenster und Glastüren sorgen für eine gute Beleuchtung im Innenbereich und eine gute Sicht nach draußen. Je nach Größe der Kabine können mehrere Fenster vorhanden sein. Abhängig vom Aufstellungsort solltest du auf die Anzahl und Platzierung der Fensterelemente achten. Natürlich gibt es auch Kabinen, die nur eine Glastür und keine Fenster haben.

Strapazierfähige Materialien

Die meisten Wärmekabinen sind aus Holz. Holz ist nicht nur solide und wirkt gemütlich, sondern speichert auch Wärme besonders gut. Deshalb werden vor allem Holzarten wie Linde, Hemlock, nordische Fichte oder Pappel als Materialien verwendet. Es gibt Vollholzvarianten und Infrarotkabinen, deren Innenraum mit Holz verkleidet ist und bei denen außen MDF-Platten verbaut sind.

Wärmende Strahler

Die Strahler sorgen in deiner Infrarotkabine für die benötigte Wärme. Du kannst wählen zwischen

  • mit Quarzsand gefüllten Keramikstrahlern, die sich in kurzer Zeit aufheizen und ihre Wärme punktförmig abgeben, und
  • Flächenstrahlern aus Karbonplatten, an die du dich anlehnen kannst.

Positionierung der Steuerung

Die Steuerung wird entweder an der Außenseite oder im Innenraum angebraucht – bei manchen Modellen geht auch beides. Einige größere Varianten bieten die Möglichkeit, mehrere Steuerungen zu installieren, sodass eine individuelle Bedienung möglich und sie sowohl im Liegen als auch im Sitzen erreichbar ist.

Reinigender Ionisator

Wenn du Wert auf eine saubere Luft legst, bieten sich Infrarotkabinen mit einem Ionisator an. Dieser nutzt negativ geladene Ionen zur Luftreinigung, wodurch unangenehme Gerüche verschwinden.

Leistung und Wärmespeicher

Wenn du deinen Geldbeutel und die Umwelt schonen möchtest, solltest du auf einen geringen Energieverbrauch setzen. Auch größere Infrarotkabinen für bis zu drei Personen verbrauchen meist nicht mehr als 2.400 bis 2.500 Watt. Eine Isolierung mit einer Schicht aus Fichtenholz trägt zusätzlich zum Speichern von Wärme bei. Dafür sorgen die Luftkammern innerhalb der Schichten.

Abwechslungsreiche Innenausstattung

Die Infrarotkabine sollte nach deinem Geschmack gestaltet sein, also solltest du auf zusätzliche Ausstattungsmerkmale achten:

  • Einige Modelle haben extralange Liegeflächen, ergonomische Rückenlehnen oder bewegliche Lendenstützen für mehr Komfort.
  • Für zusätzliches Licht sorgen bei manchen Kabinen integrierte Halogenstrahler.
  • Über eine verbaute Soundfunktion kannst du via Bluetooth, USB, MP3 oder CD deine Lieblingsmusik oder ein Hörspiel während des Saunagangs abspielen.
  • Für eine schöne Atmosphäre sorgen Saunalampen mit oder ohne Farbwechsel.
  • Bei den erhöhten Temperaturen kann man schon mal Durst bekommen. In eingebauten Getränkehaltern kannst du dein Lieblingsgetränk sicher und griffbereit aufbewahren.

Tipp von uns: Willst du es dir noch gemütlicher und komfortabler in deiner Schwitzkabine machen? Manches Saunazubehör ist auch für eine Infrarotkabine geeignet: von kleinen Wandregalen über Kopfstützen bis hin zu Bottichen für Fußbäder.

 

Finde die optimale Größe für dich

Neben dem verfügbaren Platz in deinem Wohnraum entscheidet auch die Personenanzahl über die Größe der Infrarotkabine. Die Höhe liegt in der Regel zwischen 190 und 200 cm, aber in der Breite und Länge variieren die Modelle:

  • Mit einer kleinen Stellfläche von 90 x 90 cm kannst du eine kleine Wärmekabine als Einzelperson auch in einer kleineren Wohnung aufbauen.
  • Wollt ihr die Kabine zu zweit nutzen, eignen sich insbesondere Wärmekabinen mit den Maßen 120 x 105 cm. Hier haben zwei Personen komfortabel Platz und können ihre Wärmeplatten individuell einstellen.
  • Du lädst gerne Freunde zum Saunagang ein oder möchtest mit der ganzen Familie saunieren? Dann bietet es sich an, über den Einbau einer 150 x 110 bis 150 cm großen Variante für drei bis vier Personen nachzudenken.

 

Eine Infrarotsauna aufbauen in 7 Schritten

Das Aufbauen deiner Infrarotkabine ist leicht mit den üblichen Werkzeugen und einer weiteren Person durchführbar. Bestenfalls hältst du Akkuschrauber, Maßband, Leiter, Wasserwaage, Schraubendreher, Maßband, Bohrmaschine und Inbusschlüssel bereit. Richte dich zum exakten Vorgehen nach der Aufbauanleitung, die deiner neuen Infrarotsauna beiliegt.

  1. Baue das Bodenelement auf und überprüfe die Lage mittels Wasserwaage.
  2. Die Seiten- und Rückwände können nun in die passenden Erhebungen im Bodenelement eingesteckt werden. Überprüfe, ob die oberen Kanten gleich hoch sind, bevor du mit dem Verschrauben von Wänden und Bodenplatte beginnst.
  3. Sollte die Tür deiner Infrarotkabine nicht bereits vormontiert sein, hole dies entsprechend der Bauanleitung nach. Für den Einbau kannst du die Tür mit einer zweiten Person bündig einpassen und anschließend an den Seitenwänden befestigen.
  4. Nun könnt ihr zu zweit die Dachplatte auf die passenden Aussparungen legen, ohne dabei Kabel einzuklemmen. Danach kannst du mit dem Verschrauben von Dach und Wand beginnen.
  5. Befinden sich in deiner Kabine bereits integrierte Flächenstrahler, entfällt die Montage der Infrarotstrahler. Andernfalls kannst du je nach Modell Keramik- oder Infrarot-Tiefenwärmestrahler an der gewünschten Stelle installieren. Gegebenenfalls lässt du eine Fachkraft die Endabnahme durchführen.
  6. Die Sitzbank kann auf entsprechende Halterungen befestigt werden. Falls du diese selbst montieren musst, genügt ein Vorbohren und anschließendes Verschrauben an den passenden Stellen.

Zur Inbetriebnahme deiner neuen Infrarotkabine bringst du zuerst die Steuereinheit an. Anschließend solltest du kontrollieren, ob alle Leitungen richtig miteinander verbunden sind. Verdeckende Elemente werden erst am Ende montiert. Der Anschluss der Sauna erfolgt dann über eine haushaltsübliche Schuko-Steckdose mit 230 V.

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