Kaufberater Heizen und Klima



Zu warm oder zu kalt? Im Sommer kann der Wohnraum einer Sauna gleichen und im Winter einem Kühlschrank. Die richtige Temperatur ist entscheidend für ein angenehmes Wohnklima in den eigenen vier Wänden. Mit welchen Geräten dies gelingt und wie du die passende Ausstattung zur jeweiligen Jahreszeit findest, erfährst du in diesem Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die ideale Wärmequelle für jeden Bereich
  2. Ventilatoren für einen kühlen Kopf
  3. Ein besseres Raumklima schaffen – entfeuchten oder befeuchten

 

Die ideale Wärmequelle für jeden Bereich

Je nach Bedarf und Räumlichkeit braucht es unterschiedliche Heizkörper oder Heizgeräte. Nicht alle lassen sich überall einbauen, und alle haben ihre eigenen Spezifika. Bauliche Gegebenheiten und die Anschlussart entscheiden über den Kauf. Hier ist fachmännischer Rat vor dem Kauf sicherlich Gold wert.

Heizkörpertypen

Unter den Heizkörpertypen kannst du zwischen Platten-, Glieder- und Röhrenheizungen entscheiden. Während Gliederheizkörper zu den älteren Heizkörperarten gehören, sind Platten und -Röhrenheizungen Heizkörper, die eher in modernen Wohnräumen anzufinden sind. Es gibt sie in diversen Größen, Formen und Designs.

Als Badheizkörper empfehlen sich Röhrenheizungen, da diese nicht nur effektiv den Raum erwärmen, sondern zusätzlich als Handtuchtrockner fungieren. Sie sind elegant und leicht zu reinigen. Auch Fußbodenheizungen sind im Bad besonders angenehm.

Flachheizkörper und Infrarotheizungen machen sich in allen Wohnräumen gut – insbesondere aufgrund ihrer Designvielfalt. Ob im Quer- oder Längsformat, in ovaler Form, als Spiegel oder Wandbild getarnt, moderne Heizungen sind praktisch und unauffällig.

Mit einem Thermostat kannst du die Leistung der Heizkörper komfortabel regulieren. Entweder manuell durch einen Drehregler oder per Knopfdruck. Es gibt auch smarte Thermostate, die sich programmieren lassen, beispielsweise wenn du im Urlaub bist. So kannst du stets für die richtige Temperatur sorgen und sparst Energie.

Anschließen lassen sich Heizkörper seitlich rechts und links vom Anschluss. Bei der Montage empfiehlt es sich, einen Fachmann hinzuzuziehen, es sei denn, du bist selbst vom Fach.

Heizgeräte – flexibel einsetzbar

Heizgeräte sind besonders anpassungsfähig, da sie sich überall aufstellen lassen. Einige Varianten sind zusätzlich mit Rollen ausgestattet. Hierbei lassen sich folgende Geräte unterscheiden:

  • Die meisten Geräte werden elektrisch betrieben und lassen sich an die Steckdose anschließen. So kannst du in Räumen ohne feste Heizung auch für wohlige Wärme sorgen. Dazu gehören Heizlüfter, Radiatoren und auch Konvektoren.
  • Solltest du keinen Stromanschluss zur Verfügung haben, zum Beispiel im Schrebergarten oder auf der Baustelle, bieten sich öl- und gasbetriebene Heizgeräte an.
  • Neben diesen klassischen Heizgeräten sind elektrisch betriebene Kamine (Sortimentsverlinkung) eine wärmende und dazu noch stilvolle Alternative für jene, die sich schon immer ein knisterndes Kaminfeuer gewünscht haben.
  • Für Außenbereiche eignen sich Heiz- oder Infrarotstrahler, die punktuell Wärme bieten – besonders schön an kalten Wintertagen.

 

Ventilatoren für einen kühlen Kopf

Im Winter soll es warm und gemütlich sein, im Sommer sehnt man sich nach einer Abkühlung. Ventilatoren kühlen zwar deinen Raum nicht komplett herunter, sorgen aber für eine frische Brise an heißen Sommertagen. Die Lüfter funktionieren recht simpel: Die Luft wird durch ein Rotorblatt zum Zirkulieren gebracht, und der dabei entstehende Luftzug wirkt kühlend.

Auch hier gibt es verschiedene Varianten: Kleinere Modelle eignen sich zum Aufstellen auf einem Tisch oder einer Kommode. Stand- und Bodenventilatoren hingegen weisen einen sicheren Stand auf und sind häufig leistungsstärker.

 

Ein besseres Raumklima schaffen – entfeuchten oder befeuchten

Nicht nur die ideale Raumtemperatur ist entscheidend für ein angenehmes Raumklima, auch die Luftqualität ist wichtig. Der Richtwert für eine gute Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 %. Weder eine zu trockene Raumluft noch eine zu feuchte Luft, die zu Schimmelbildung führen kann, sind gesund. Um dem entgegenzuwirken, gibt es Luftbefeuchter und Luftentfeuchter.

Luftbefeuchter für ein gutes Raumklima

Besonders Heizungsluft im Winter macht die Raumluft trocken. Um dem entgegenzuwirken, gibt es Luftbefeuchter (Sortimentsverlinkung), die durch Vernebelung oder Verdampfung die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen.

Mit Luftentfeuchtern Schimmelbildung verhindern

Ein gut isoliertes Haus ist das A und O, wenn es ums Energiesparen geht – hat aber auch einen nachteiligen Effekt: Es kann weniger Feuchtigkeit entweichen. Um Schimmel in Wohnräumen keinen Nährboden zu bieten, kannst du Luftentfeuchter einsetzen, insbesondere in Feuchträumen und im Keller. Es gibt in der Regel drei Arten von elektrischen Entfeuchtern:

  1. Kondenstrockner werden mit einem Kompressor und Kondensator betrieben und eignen sich für Räume über 8 °C.
  2. Adsorptionstrockner hingegen können auch an kühleren Orten die Luft entfeuchten.
  3. Peltiertrockner kommen besonders gut in kleinen Räumen zum Einsatz, da sie sehr kompakt sind.

Neben den elektrischen Varianten kannst du auch mechanische Entfeuchter einsetzen. Luftentfeuchter, die keine Stromanbindung benötigen, funktionieren mit einem Granulat und sind frei im Raum zu platzieren. Das Granulat sollte regelmäßig gewechselt werden.

 

 

 

 

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