Kaufberater Waschtische

Unterschrank und Waschbecken in einem: Der Waschtisch ist gleichzeitig Wasserspender und praktische Stauraummöglichkeit, sodass neben der täglichen Hygieneroutine auch alle wichtigen Badartikel Platz finden. Somit sind Waschbecken und Unterschrank bereits ideal aufeinander abgestimmt. Waschtische gibt es in unterschiedlichen Varianten und Designs, zwischen denen du wählen kannst. Worauf du bei der Auswahl achten solltest und wie du dein neues Möbel montierst, erfährst du in diesem Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

    1. Aufsatzwaschbecken vs. Einbauwaschbecken
    2. Schwebend oder stabiler Stand: die Aufstellungsmöglichkeiten
    1. Stauraumwunder: Türen oder Schubladen
    2. Material und Optik
  1. So montierst du deinen Waschtisch

 

Aufsatzwaschbecken vs. Einbauwaschbecken

Zunächst stellt sich die Frage, wie das Waschbecken in den Waschtisch integriert ist: Du hast die Möglichkeit, dir einen Waschtisch auszusuchen, bei dem entweder das Waschbecken auf dem Unterschrank aufgesetzt (sogenannte Aufsatzwaschbecken) oder bereits in den Tisch als Einbauwaschbecken integriert ist.

Der Vorteil bei der zweiten Variante ist, dass Unterschrank und Waschbecken auf einer Höhe abschließen, was für ein harmonisches Gesamtbild sorgt.

Aufsatzwaschbecken hingegen wirken sehr modern und bilden schöne Kontraste. Der Wasserhahn kann sich hierbei auf dem Becken oder daneben befinden.

Hinweis: Armaturen sind im Lieferumfang von Waschtischen meist nicht enthalten. Im Otto-Baumarkt-Sortiment findest du eine Vielzahl an unterschiedlichen Waschtischarmaturen.

 

Schwebend oder stabiler Stand: die Aufstellmöglichkeiten

Beim Kauf deines neuen Waschtisches hast du verschiedene Möglichkeiten der Montage: Ein schwebender Waschtisch wird an der der Wand befestigt und lässt den Raum größer und luftiger erscheinen. Der Vorteil dieser Variante: Du kannst die Befestigungshöhe selbst bestimmen. Das ist ideal für Haushalte mit Kindern oder Rollstuhlfahrenden.

Auf dem Boden bleibst du mit einem Waschtisch mit Standfüßen, diese werden am Unterschrank angebracht und zeichnen sich durch ihren besonders festen Stand und die leichte Montage aus.

Unser Tipp: Sei dir bewusst, dass du bei schwebenden Waschtischen mehrere Löcher bohren musst, auch in die Fliesen. Informiere dich vorher bei deinem Vermieter und stelle sicher, dass du keine Wasser- oder Stromleitung triffst. 

 

Stauraumwunder: Türen oder Schubladen

Der bereits integrierte Unterschrank zu deinem Waschbecken eignet sich als idealer Ort für Handtücher, Kosmetikprodukte oder andere Badeutensilien. Bei der Wahl des Waschtisches kannst du dich zwischen Schranktüren und Schubladen entscheiden. Letztere haben den Vorteil, dass sie beim Öffnen weniger Platz einnehmen und du den Inhalt auf einen Blick siehst. Für Produkte oder Textilien, die sehr hoch sind, eignet sich ein Unterschrank mit Türen.

 

Material und Optik

Waschbecken sind überwiegend aus pflegeleichter Keramik hergestellt. Dieses Material zeichnet sich durch seine besonders strapazierfähige und glatte Oberfläche aus.

Der Unterschrank und die Ablagefläche sind in der Regel aus MDF oder Sicherheitsglas gefertigt. Somit sind sie unempfindlich gegen Feuchtigkeit und ideal für deinen Nassbereich. Bei der Auswahl deines Waschtisches hast du die Wahl zwischen vielen verschiedenen Formen, Farben und Designs.

 

So montierst du deinen Waschtisch

Damit du lange Freude an deinem neuen Waschtisch hast, solltest du bei der Montage sorgfältig vorgehen. Nachfolgend findest du eine grobe Anleitung, wie du deinen hängenden Waschtisch montierst. Abhängig von deinem Tisch gestaltet sich der Aufbau unterschiedlich.

    1. Bevor du dein altes Waschbecken entfernst, vergewissere dich, dass du den Haupthahn abgedreht hast. Lege eine Schale unter den alten Siphon, um das Restwasser aufzufangen.
    2. Montiere zuerst die Waschtischarmatur und das Abflussventil an deinem Waschbecken. Dies bietet sich als ersten Schritt an, da die Montage so deutlich leichter von der Hand geht.
    3. Miss die richtige Höhe aus. Der Standardwert hierbei sind 85 cm, als weiteren Richtwert kannst du deine Körpergröße halbieren und erhältst die ideale Höhe deines Waschtisches.
    4. Richtig Abstand halten: Damit du dich während des Zähneputzens oder Händewaschens frei bewegen kannst, solltest du rechts und links einen Abstand von 20 cm einhalten.
    5. Als nächsten Schritt markierst du deine Bohrlöcher und bohrst sie vorsichtig vor, damit die Fliesen keinen Schaden nehmen.

Unser Tipp: Benutze Malerband für Markierungen und zum Bohren, so kannst du mit dem Bohrer nicht so leicht abrutschen und beschädigst die Fliesen nicht.

  1. Hänge mit einer zweiten Person den Unterschrank auf und schraube ihn fest. Kontrolliere mit einer Wasserwaage, ob der Schrank auch wirklich gerade angebracht wurde.
  2. Montiere deinen Waschtisch: Vergewissere dich hierbei, ob er eingesetzt oder draufgesetzt wird. Ziehe den Waschtisch mithilfe der Befestigungslöcher fest.
  3. Anschließend können Siphon und Armatur mit dem Wasserkreislauf verbunden werden.

    Hinweis: Solltest du beim Anbringen des Waschtisches unsicher sein, ziehe eine Fachkraft zurate.

     

     

     

     

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